Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Die Saison ist am vergangenen Wochenende zwar schon angegangen – und eigentlich wollte ich diesen Artikel schon längst veröffentlicht haben. Doch manchmal macht einem die Technik einen Strich durch die Rechnung… Nichtsdestotrotz versuche ich es jetzt noch einmal 🙂

“So langsam fängt es an zu kribbeln und ich träume nachts vom Handball”, grinste TVG-Trainer Michael Roth einige Tage vor Saisonbeginn. Beim Handball-Zweitligisten TV Großwallstadt ist er kein Unbekannter und als die Verpflichtung von ihm publik wurde, war die Freude innerhalb des Vereins und im kompletten Umfeld sehr groß.

„Michael Roth ist für uns enorm wichtig und mit seiner immensen Erfahrung wird er unserem Team weiterhelfen“, sagt Geschäftsführer Michael Spatz. Es müssen heuer nicht so viele Neue integriert werden, die Fluktuation im Kader ist nicht so groß wie in den Jahren zuvor. Dadurch ist eine gewisse Kontinuität gegeben, was durchaus von Vorteil sein kann. „Unser Trainer geht voran und alle ziehen mit“, freut sich Michael Spatz. Mit Dino Corak gibt es einen neuen Kapitän, der aber schon immer seine Meinung innerhalb des Teams vertreten hat. Mit Frieder Bandlow und Finn Wullenweber stehen ihm zwei Leistungsträger zur Seite.

In der vergangenen Saison stand der TVG zum Abschluss der Runde auf dem 14. Tabellenplatz. Heuer darf es gerne ein einstelliger Platz sein – das ist das Ziel von Mannschaft und Vereinsführung. „Wir wollen unter die Top 8. Das ist mit dem Kader durchaus drin, obwohl die Liga diese Saison noch ausgeglichener besetzt sein wird“, meint Michael Spatz.

Vorbereitung lief rund

Die Vorbereitung lief richtig rund und die Mannschaft setzte die Vorgaben des Trainers gut um, hat viel Spaß an den Übungseinheiten. Im Angriff wird mit viel Tempo gespielt, die Abwehr mit den zwei sehr starken Torhütern steht super. Generell greifen die beiden Abwehrvarianten, die Michael Roth spielen lässt, sehr gut.

Neben dem Sportlichen gibt es beim TVG viele Neuheiten. In der Elsenfelder Untermainhalle wird gerade ein neuer Glasboden eingebaut, auf dem der TVG am 24. September gegen den VfL Eintracht Hagen das erste Mal spielen wird. Auch der zweiten Heimspielstätte f.a.n. Arena Aschaffenburg bleibt der TVG treu und trägt die ersten zwei Heimspiele dort aus. Weitere folgen. Und es gibt das „Spiel des Jahres“ am 28. April 2024 in der Frankfurter Ballsporthalle gegen Erstliga-Absteiger Minden.

Hinzu kommt ein TVG-gebrandeter Bus, das Maskottchen „Hobtsi“ und es gibt mit Felix Christmann einen neuen Hallensprecher. Desweiteren baut der TVG sein Nachhaltigkeitsprojekt weiter aus, will pro Heimspiel einen neuen Nachhaltigkeits-Partner vorstellen, Workshops geben und vieles mehr.

Wirtschaftlich ist ebenfalls alles im grünen Bereich und sogar darüber hinaus. Geschäftsführer Michael Spatz freut sich sehr, dass zur neuen Saison kein einziger Partner verloren ging. Im Gegenteil, es wurden neue hinzugewonnen. „Wir sind dankbar für die jahrelange Unterstützung vieler Partner“, so Michael Spatz.

 

 

Das Mannschaftsfoto der Saison 2023/24: Hintere Reihe von links: Katrin Büttner (Physiotherapeutin), Nadine Hegedüs (Betreuerin), Finn Wullenweber, Stefan Salger, Florian Mohr, Adrian Kammlodt, Dino Corak, Wolfgang Schüßler (Mädchen für alles), Mona Habel (Physiotherapeutin). Mittlere Reihe von links: Nina Mattes (Teammanagerin), Michael Spatz (Sportlicher Leiter, Geschäftsführer), Co-Trainer Vyacheslav Lochman, Mario Stark, Simon Strakeljahn, Dmytro Redkyn, Luca Munzinger (mittlerweile in Bregenz), Trainer Michael Roth, Athletiktrainer Ludwig Anders, Dr. Jörg Petermann (Mannschaftsarzt). Vordere Reihe von links: Florian Eisenträger, Moritz Klenk, Kuno Schauer, Mykhailo Pysarevskyi, Jan-Steffen Minerva, Petros Boukovinas, Emil Shchurov, Görkem Bicer, Frieder Bandlow, Maxim Schalles, Maskottchen Hobtsi

 

 

 

Kurz vor Saisonbeginn haben wir bei Trainer Michael Roth kurz nachgefragt:

Michael, wie zufrieden warst Du mit der Vorbereitung?

“Die Vorbereitung ist immer die Zeit, in der man die Mannschaft kennen lernt, in der die Mannschaft den neuen Trainer kennen lernt. Wir haben von allen Testspielen nur eines verloren. Der Höhepunkt war der Sieg gegen Göppingen. Da hat die Mannschaft optimal gespielt. Auch die Regional-, sprich Drittligisten haben wir gut beherrscht. Das ist auch ein gutes Signal. Wir haben viele Dinge geändert – aber nicht mit Gewalt, sondern nach und nach. Das alles hat die Mannschaft gut angenommen. Vor allem das Tempospiel ist forciert worden. Eine gute Abwehr haben wir auch. Wir wollen 60 Minuten lang modernen Handball spielen und das haben die Jungs gut verinnerlicht.”

Wie haben sich die Neuen eingelebt? Es sind ja nur zwei, die integriert werden mussten. Ist das ein Vorteil?

“Das ist ganz klar ein Vorteil. Ich habe eine eingespielte Mannschaft vorgefunden. Das was gut geklappt hat, werden wir behalten. Wir werden versuchen, etwas mehr Struktur reinzubringen. Wir sind auf jeder Position doppelt gut besetzt, das ist ein Faustpfand. Wir können Tempo spielen und gleichzeitig wechseln, so dass die Mannschaft immer auf dem höchsten Niveau ist.”

Hat sich die Mannschaft in der kurzen Zeit der Vorbereitung weiter entwickelt?

“Wichtig ist mir, dass alle Spieler im Spiel sind, alle Spieler sollen das Gefühl haben, dass sie dazu gehören. Bei mir gibt es nicht so eine typische erste Sechs. Natürlich haben wir Spieler, die schon lange zusammen spielen, sich lange kennen. Das ist von Vorteil. Aber bis jetzt sind alle Spieler bei mir zum Einsatz gekommen. Das will ich auch so beibehalten, damit wir nicht so leicht auszurechnen sind, sondern variabel bleiben.”

Wie groß ist die Vorfreude auf die neue Saison?

“Zuletzt in Bregenz habe ich ja auch die Vorbereitung gemacht. Aber da hatten wir fast nur Halbprofis. Hier haben wir eine super Vorbereitung hingelegt mit einem tollen Athletik-Trainer, der Professionalität mit reingebracht hat. Wir haben versucht, auf dem neuesten Stand zu trainieren. Deshalb sind wir, denke ich, auch ohne Verletzung durch die Vorbereitung gekommen. Die Mannschaft musste auch etwas aufholen. Aber jetzt sind alle in einer guten Verfassung. Das ist für mich ganz wichtig, dass die Spieler fit sind. Die richtige Fitness trägt dazu bei, dass man Spiele gewinnt.”

Schätzt Du die zweite Liga noch einmal stärker ein als letzte Saison?

“Ach nein. Das würde ich jetzt nicht sagen. Die zweite Liga hat sich die letzten zwei, drei Jahre enorm entwickelt. Gewöhnlich haben die Aufsteiger Probleme, die Liga zu halten. Dann gibt es die Absteiger, die normalerweise vorne mitspielen wollen. Von daher ist die Liga sehr ausgeglichen. Das weiß auch jeder. Jedes Spiel beginnt von vorne, jedes Spiel kann gewonnen oder verloren werden. Deswegen ist die Konstanz, wie man spielt, eventuell mit entscheidend, ob man zwei, drei Tabellenplätze besser ist oder nicht.”

Euer Ziel ist ein einstelliger Tabellenplatz?

“Die Mannschaft hat das Ziel selbst ausgerufen in einer internen Mannschaftssitzung. Alle wussten, dass wir letztes Jahr an sich besser waren als letztlich der 14. Platz. Dieses Mal schätzt sich die Mannschaft besser ein. Das finde ich sehr gut, denn die Mannschaft muss Ziele haben. Einstellig ist schon auch anspruchsvoll in dieser Liga. Es kann so oder so laufen. Gewinnst du fünf Spiele in Folge, bist du ganz oben. Verlierst du fünf, bist du ganz unten. Das heißt, es geht schnell nach oben oder nach unten. Aber die Saison ist lang. Von daher denke ich, dass das Ziel realistisch ist. An Weihnachten werden wir schon mal sehen, wo wir stehen.”

Hast Du einen Favoriten in Liga zwei?

“Ich habe mich gar nicht groß damit befasst. Klar, solche Mannschaften wie zum Beispiel Nettelstedt, die von Grund auf schon einen höheren Etat haben oder die Absteiger wie Minden oder Hamm sind weiter oben anzusiedeln. Es gibt aber auch noch Dessau oder Teams wie Coburg, Nordhorn – das sind alles Mannschaften, die oben mitspielen können. Allerdings hat man letztes Jahr auch gesehen, dass Mannschaften, die oben stehen zum Teil schon 20 Minuspunkte hatten… Balingen war da die Ausnahme. Die haben das gut gemacht. Aber auch für die Absteiger von der ersten Liga ist die zweite Liga eine Umgewöhnung, denn es wird doch etwas anders gespielt. Von daher ist alles möglich in dieser Liga. Hast du einen guten Saisonstart, kannst du lange dabei bleiben, kannst lange oben mitspielen. Wenn der Start nicht so gut ist, dann musst du gucken, dass es nicht direkt nach unten geht. Es spielen viele Faktoren zusammen –  wie zum Beispiel Verletzungen und so weiter. Bis Weihnachten haben wir schon viele Spiele hinter uns. Dann können wir in der Pause den Saisonstart analysieren.”

 

Danke Michael für die Zeit, die Du Dir genommen hast.

 

Die Bilder hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das erste Spiel der neuen Saison mit dem neuen Trainer Michael Roth hat Handball-Zweitligist TV Großwallstadt mit Bravour gemeistert. Mit 36:31 (18:13) wurde gegen den Vorjahres-Dritten Dessau-Rosslauer HV ein hochverdienter und souveräner Sieg eingefahren.

Von Anfang an spielten die Roth-Jungs ohne Hektik, sehr strukturiert und standen bärenstark in der Abwehr, kombiniert mit einem guten Torhüter Petros Boukovinas. Das gefürchtete Tempospiel des Gastes wurde gut unterbunden und der Angriff war mit den zwei verschiedenen Varianten für den Gast schwer ausrechenbar.

So stand es nach wenigen Minuten schon 4:2, 6:4 und in der 16. Minute sogar 10:6. Allerdings musste die Mannschaft von Trainer Uwe Jungandreas auf ihre etatmäßige Nummer eins im Tor, Philip Ambrosius, aufgrund einer Rückenverletzung verzichten. Das machte sich sehr bemerkbar, da seine beiden Kollegen Janik Patzwaldt und Felix Mohs nicht viel zu halten bekamen. Nach dem 10:6 gelang Kapitän Dino Corak das 11:6, doch die Dessauer versuchten alles, um dranzubleiben. Doch immer wieder kam es beim TVG zu schönen Kreisanspielen, egal ob von außen oder vom Rückraum. Die Hausherren erlaubten sich kaum technische Fehler – der Gegner übrigens auch nicht -, hatten den Gegner im Griff und gingen mit 18:13 in die Pause.

Nach dem Wechsel kam der Gast gut ins Spiel

Nach dem Wechsel kamen die Gäste besser ins Spiel, standen aggressiver in der Abwehr und nun war es Rückraumspieler Timo Löser, den der TVG nicht in den Griff bekam. Es entwickelte sich zunächst ein Spiel auf Augenhöhe. Doch dank der mannschaftlichen Geschlossenheit wurden brenzlige Situationen beim TVG immer wieder souverän gelöst. Beim 30:25 waren noch wenige Minuten zu spielen und beim 33:28 wechselte Michael Roth seine Torhüter, schickte Jan-Steffen Minerva zwischen die Pfosten. Den Schlussakkord spielte der TVG geschickt herunter, ohne das Tempo zu verlangsamen. Am Ende stand ein verdienter 36:31-Erfolg und die Jungs freuten sich unbändig über die ersten zwei Punkte in der neuen Saison.

Ein schweißgebadeter Kapitän Dino Corak sagte anschließend: “Heute haben wir unsere Leistung der vergangenen Vorbereitungs-Wochen gezeigt. Dessau hat letzte Saison eine überragende Saison abgeliefert und wir wussten, was auf uns zukam. Allerdings muss man sagen, dass sich das Fehlen ihrer Nummer eins im Tor, Philip Ambrosius, bemerkbar machte. Ich denke, ab der 55. Minute haben wir uns das Ding endgültig geholt. Die Emotionen waren am Ende schon drüber und die Erleichterung und Freude über unseren Sieg ist nun groß.”

 

Die weiteren Ergebnisse des 1. Spieltags:

HSG Nordhorn-Lingen – EHV Aue 27:25

VfL Lübeck-Schwartau – HSC Coburg 30:29

TSV Bayer Dormagen – TuS Nettelstedt-Lübbecke 20:25

VfL Eintracht Hagen – SG BBM Bietigheim 26:32

TV Hüttenberg – HC Elbflorenz 26:30

ASV Hamm-Westfalen – TUSEM Essen 36:23

1. VfL Potsdam – GWD Minden 31:30

Am kommenden Montag spielen die Eulen Ludwigshafen gegen Aufsteiger TuS Vinnhorst.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Handball-Zweitligist TV Großwallstadt startet am heutigen Sonntag um 17 Uhr in der f.a.n.-Arena in Aschaffenburg in die neue Saison. Gegner ist kein Geringerer als der Vorjahres-Dritte Dessau-Rosslauer HV, dessen Trainer Uwe Jungandreas zum “Trainer der Saison 2022/23” gewählt wurde.

Hinzu hat der TVG sein erstes Saisonspiel 2023/24 unter das Motto “Charity-Matchday” gestellt.

Mit dem Dessau-Roßlauer HV kommt ein Team an den Untermain, welches in der vergangenen Spielzeit ein Ausrufezeichen gesetzt hat. Das Team um Trainer Uwe Jungandreas hatte in der vergangenen Runde bis zum letzten Tag die Chance auf den Aufstieg in Liga eins. 

Die Gäste wollen sicher an dieses gute Ergebnis anknüpfen, werden mit breiter Brust anreisen und versuchen, der Favoritenrolle gerecht zu werden.

Vor einigen Tagen erst – am 09. August – trafen beide Mannschaften in einem Testspiel aufeinander. Hier präsentierte sich das Team von Trainer Michael Roth in einer sehr guten Verfassung und gewann mit 35:19. Doch der erfahrene Coach Michael Roth sagt: “Vorbereitung ist Vorbereitung – das ist nun mal so. Heute werden die Karten neu gemischt.“ Der TV Großwallstadt muss sich darauf einstellen, dass der Dessau-Roßlauer HV wieder auf seine Stärke, das bedingungslose Tempospiel, setzen wird. 149 Gegenstoßtore machten den DRHV 06 zum erfolgreichsten Konterteam der zweiten Liga. Vor allem Spielmacher Vincent Sohmann avancierte hier immer wieder zum Matchwinner. Aber auch Linksaußen Jakub Hrstka, Kreisläufer Patrick Gempp, Timo Löser im linken Rückraum sowie David Misovych und Yannick-Marcos Pust auf Rechtsaußen sind namhafte Spieler, die nicht unterschätzt werden dürfen.

Dennoch hat sich der TV Großwallstadt vorgenommen, nach dem Vorbereitungssieg einen weiteren Sieg gegen das Top-Team aus dem östlichen Teil Deutschlands im ersten Heimspiel der Saison 2023/24 in Aschaffenburg zu feiern.

DRHV-Trainer Uwe Jungandreas wurde von Michael Roth als ältester Coach der Liga – wenn auch nur um einen Tag – abgelöst und er sagte vor der Partie: „Im Vergleich zum Vorjahr treten sie geschlossener als Mannschaft auf und waren beim Testspiel spielerisch auf einem sehr guten Niveau. Eine sehr erfahrene Mannschaft, die im Kern schon eine längere Zeit zusammenspielt, sehr strukturiert im Angriff agiert und mit zwei guten Torhütern spielt. Dazu stellen sie eine kompakte Abwehr mit sehr großen Spielern. Im Angriff können sie zwei verschiedene Angriffsreihen aufs Feld bringen, einen sehr wurfstarken Rückraum sowie einen mehr beweglichen Rückraum. Insgesamt gesehen wird es eine schwere Aufgabe, die da auf uns zu kommt.“

DRHV freut sich auf Saison

Aber er und sein Team freuen sich – wie jedes Jahr nach der Vorbereitung – darauf, dass es endlich los geht. “Die Vorbereitungswoche in Großwallstadt war sehr hart. Danach haben wir den Kenik Cup in Tschechien gewonnen”, sagt Uwe Jungandreas. Er meint, dass seiner Mannschaft zum Stand der vergangenen Saison noch ein bisschen fehlt. “Nach der tollen Saison vom vergangenen Jahr geht es jetzt wieder bei Null los. Ich sehe den TVG favorisiert. Er spielt daheim, hinzu kommt der Charitytag mit voller Halle. Wenn wir alles reinwerfen, dann können wir punkten.”

Fehlen wird am heutigen Sonntag beim Saisonauftakt wohl Torhüter Philip Ambrosius, der sich unter der Woche am Rücken (Muskelfaserriss) verletzte. Somit war der DRHV gezwungen, schnell zu handeln und verpflichtete kurzerhand einen weiteren Torhüter. Ausgestattet mit einem Zweitspielrecht wird Felix Mohs von den SC Magdeburg YoungsterS in den nächsten Wochen das Torhütergespann mit Janik Patzwaldt bilden. „Trotz des Ausfalls von Philip müssen wir uns nicht verstecken. Wenn wir es schaffen, unser Leistungspotenzial konstant über die gesamte Spielzeit abzurufen, dann haben wir auch die Chance, gegen Großwallstadt zu punkten“, erklärt Uwe Jungandreas noch einmal.

Am 08. Oktober 2022 gewann Dessau gegen den TVG mit 30:27. Am 17. März 2023 endete das Spiel zwischen dem TVG und dem DRHV 27:27.

 

Das Bild zeigt den TVG im Training.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball-Liga, Staffel Süd-West, startete der TV Gelnhausen mit einer Derby-Niederlage bei der HSG Rodgau-Nieder-Roden. Mit 32:34 (15:15) musste sich der Gast vor 400 Zuschauern in einer bis zum Schluss umkämpften Partie geschlagen geben. Der Sieg der Hausherren ging in Ordnung, denn die Gelnhäuser Abwehr war an diesem Abend zu  anfällig. So steht es in einer Pressemitteilung des TVG zu lesen.

„Wir haben heute zwei junge, kämpferische Mannschaften gesehen, die ein tolles Spiel abgeliefert haben. Wir waren hinten zu nachlässig. Die Abwehrthematik werden wir unter der Woche aufarbeiten müssen“, sagte Gelnhausens Cheftrainer Matthias Geiger nach der Partie.

Sieg wäre möglich gewesen

Die Niederlage ist umso ärgerlicher, da ein Sieg durchaus möglich gewesen wäre. Nach einer Anfangsphase in der beide Offensivreihen nach Belieben trafen, konnten sich die Baggerseepiraten nach 17 Minuten erstmals mit drei Treffern absetzen. Doch der TVG konterte mit seiner besten Phase. Mit einem 6:1-Lauf drehten die Gäste die Partie und gingen durch einen Treffer von Jonathan Malolepszy in der 26. Minute mit 13:11 in Führung.

In der Folgezeit hatte der TVG mehrfach die Möglichkeit, sich noch etwas weiter abzusetzen, doch in der hektischen Schlussphase der ersten Hälfte hatte Nieder-Roden mehr Spielglück. Bei einem letzten Konter scheiterte Benjamin Wörner an HSG-Keeper Marco Rhein und verpasste die Pausenführung. So ging es mit 15:15 in die Kabine.

TVG erwischte zunächst besseren Start

Im zweiten Durchgang erwischte der TVG den besseren Start und Fynn Hilb traf zur 16:15-Führung. Es sollte allerdings die letzte Führung der Gelnhäuser bleiben. In der 38. Minute sah Silas Altwein zu allem Überfluss die Rote Karte. Als Filip Brühl in der 40. Minute zum 21:18 für die Gastgeber traf, sollte das der entscheidende Vorsprung sein, den der TVG bis zuletzt vergeblich versuchte, zu egalisieren.

Zwar zeigten die beiden Keeper Alex Bechert und später auch Julian Lahme eine starke Leistung, doch die allzu löchrige Abwehr vor dem Torhüter-Duo ließ Nieder-Roden immer wieder zu leichten Toren kommen. Vor allem Johannes von der Au war mit acht Treffern der Nutznießer. „Er hat ein klasse Spiel gemacht und wir haben ihn nicht in den Griff bekommen“, sagte Geiger.

In der Schlussphase warf die junge TVG-Mannschaft noch einmal alles in die Waagschale, doch Nieder-Roden hatte immer die passende Antwort parat.

„In der Schlussphase kam Marco Rhein immer besser ins Spiel und wir haben zu viel verworfen. Die HSG Rodgau Nieder-Roden hat das gut gemacht heute“, zeigte sich TVG-Cheftrainer Geiger hinterher als fairer Verlierer und warf den Blick bereits nach vorne: „Bis zum nächsten Heimspiel müssen wir uns in der Abwehr verbessern.“ Am Samstag kommt die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen nach Gelnhausen.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Drittligist und Staffelmeister der vergangenen Saison, HSG Hanau, war zum ersten Spiel der neuen Saison 2023/24 am Freitagabend zu Gast bei der HSG Haßloch. Dabei sahen die Zuschauer zwei komplett unterschiedliche Hälften, aus denen die Hanauer am Ende mit 28:25 (16:14) als Sieger hervor gingen und die ersten zwei Punkte einfuhren. Dabei hatten die Hanauer eine nervenaufreibende Anfahrt hinter sich, denn aufgrund einer Vollsperrung wurde das Spiel rund eine Stunde später angepfiffen als angedacht.

„Es war das erwartete schwierige Auftaktspiel. Haßloch, die sich gut verstärkt haben, haben es uns heute nicht leicht gemacht. Wir hatten nur eine sehr kurze Vorbereitung, was man uns in der ersten Hälfte deutlich angesehen hat. Die Passqualität, die uns letzte Saison ausgezeichnet hatte, fehlte uns ein wenig. Die Jungs haben aber gekämpft und über gelungene Überzahlsituationen kamen wir wieder heran und konnten das Spiel drehen“, sagt Hanaus Trainer Hannes Geist.

TSG Haßloch wehrte sich verbissen

Haßloch, die vergangene Saison eine gute Hinrunde spielten, wehrten sich vor heimischer Kulisse vehement und bestraften die Fehler der Gäste prompt. In der 14. Minute konnte sich die TSG durch den Treffer von Florian Kern auf 8:4 leicht absetzen. Bis zur 21. Spielminute wuchs der Vorsprung sogar auf zwischenzeitlich sechs Tore  (13:7).

Kurz vor der Pause erhielten die Gastgeber binnen weniger Sekunden zwei Zeitstrafen. Die Chance für Hanau, den Vorsprung zu verkürzen, was ihnen im Überzahlspiel auch gelang. So schmolz der Vorsprung der Hausherren und es ging es mit einem Zwei-Tore-Vorsprung für Haßloch in die Halbzeit (16:14).

Hanau auf dem Vormarsch

Nach dem Seitenwechsel war Hanau weiter auf dem Vormarsch und es dauerte keine fünf Minuten, bis durch Dziugas Jusys der 17:17-Ausgleich fiel. Doch das Momentum blieb nicht von langer Dauer auf Seiten der Grimmstädter. Ebenfalls zwei Zeitstrafen innerhalb von einer Minute konnte Haßloch in einen Zwei-Tore-Vorsprung für sich umwandeln (40. Minute, 19:17).

HSG-Coach Geist reagierte und nahm eine Auszeit. Diese zeigte auch gleich Wirkung. Mit mehr Sicherheit im Angriffsspiel traf Hanau in der 44. Spielminute zum 19:19-Ausgleich und übte auch in der Folge viel Druck aus. Bis zur 51. Minute wuchs nun der Hanauer Vorsprung auf vier Tore (25:21) an. Die verbleibenden Spielminuten spielten die Gäste ihren Vorsprung souverän aus und sicherten sich mit einem 28:25-Auswärtserfolg die ersten zwei Punkte in der neuen Saison.

Julian Fulda begeisterte

Besonders ein stark aufspielender Julian Fulda auf Linksaußen, der sieben Treffer erzielte, begeisterte sowie Jusys vom Kreis mit fünf Toren auf Hanauer Seite. Mit fünf Toren war Lars Hannes bester Schütze der Haßlocher.

Weiter geht es für die HSG am kommenden Freitag in heimischer Halle. Dann kommt es zum Derby mit der HSG Rodgau Nieder-Roden. Diese gewannen ihr Auftaktmatch gegen den TV Gelnhausen mit 27:24.

 

Das Siegerfoto hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die dritte Handball-Liga startete am gestrigen Freitagabend mit zwei Partien in die Saison 2023/24. Heute, Samstag, geht es weiter. Dabei kommt es gleich zu einem Derby-Kracher, wenn die HSG Rodgau Nieder-Roden und der TV Gelnhausen um 19.30 Uhr in Nieder-Roden aufeinandertreffen.

Weiter spielen: TuS Ferndorf – HG Saarlouis, TuS Opladen – TuS Dansenberg, TV Aldekerk – mHSG Friesenheim-Hochdorf II.

Nach dem Bonusspiel des TV Gelnhausen in der 1. Runde des DHB-Pokals in der Vorwoche gegen den HSC 2000 Coburg steht zum Rundenauftakt in der Süd-West-Staffel gleich am ersten Spieltag der schwere Gang zur HSG Rodgau Nieder-Roden auf dem Programm. Das Duell gegen den Lokalrivalen ist gleich eine echte Standortbestimmung für die Barbarossastädter. Die Trauben in Nieder-Roden hängen jedenfalls ziemlich hoch für die junge TVG-Mannschaft.

„Zum Auftakt ein Derby, dazu auswärts. Das ist keine leichte Aufgabe. Aber wir freuen uns natürlich, dass es endlich losgeht. Nach dem Spiel in Nieder-Roden wissen wir auch gleich, wo wir stehen. Die Jungs werden jedenfalls gut vorbereitet sein“, sagt Cheftrainer Matthias Geiger, der auch auf den Support aus den eigenen Reihen setzt. „Wir hoffen natürlich, dass möglichst viele Fans zum Spiel nach Nieder-Roden kommen, um die Jungs zu unterstützen. Dieser Rückenwind kann im Derby immer ein Faktor sein“, sagt Geiger.

HSG Rodgau Nieder-Roden gehört zu den Top-Teams

Schließlich gehört die HSG Rodgau-Nieder-Roden seit Jahren zu den Topteams in der dritten Liga. Im vergangenen Jahr landete die Mannschaft von Trainer Jan Redmann, der bereits in seine siebte Saison bei den Baggerseepiraten geht, auf dem vierten Tabellenplatz und verpasste in der anschließenden Pokalrunde nur hauchdünn den Einzug in die 1. DHB-Pokalrunde. Ein Testspiel beider Teams vor wenigen Wochen im Rahmen des Geider-Cups verlor der TV Gelnhausen mit 21:25.

An dieses Erfolgserlebnis möchten die Gastgeber gerne anknüpfen. „Das, was die Jungs gegen wirklich starke Gegner gezeigt haben, macht Lust auf mehr. Wir wollen die Begeisterung, die innerhalb des Teams herrscht auf das Umfeld übertragen und den ersten Saisonsieg einfahren“, sagt Nieder-Rodens Coach Redmann.

Doch gewinnen will natürlich auch das Geiger-Team. „Die Stimmung in der Mannschaft ist super. Wir haben uns viel vorgenommen und wollen da weitermachen, wo wir aufgehört haben“, bringt Henrik Müller die Gemütslage rund um den TVG auf den Punkt. Als eine der jüngsten Mannschaften mit jeder Menge Eigengewächse spielte sich Gelnhausen in der vergangenen Saison in die Herzen der Fans und lieferte begeisternde Spiele in Serie ab.

Vor allem die Tatsache, dass sich Jonathan Malolepszy und Co. bis zur letzten Sekunde in die Zweikämpfe werfen, als gäbe es kein Morgen, wissen die eigenen Anhänger wertzuschätzen und so hat sich längst eine kleine Handball-Euphorie in der Region breitgemacht. Dass der TVG trotz der deutlichen 26:40-Niederlage im DHB-Pokal gegen Coburg mit Standing Ovations verabschiedet wurde, zeigt die neue große Verbundenheit der Fans mit ihrer Mannschaft.

„Wir haben große Lust, endlich in die Runde zu starten und wollen natürlich gewinnen. Das wird in Nieder-Roden nicht einfach, aber wir werden alles geben, um zwei Punkte zu holen“, sagt Michael Hemmer.  Der Rückraumspieler ist nach einjähriger Verletzungspause wieder im Kader und hatte gegen Coburg bereits erste Einsatzminuten. „Es ist ein phänomenales Gefühl zurückzukehren. Ich habe hart an meiner Rückkehr gearbeitet und bin sehr dankbar für den großen Rückhalt, den mir die Mannschaft, der Verein und Mainkörper 360 Grad in den letzten Monaten gegeben haben“, sagt Hemmer.

Während er also aufs Parkett zurückkehren wird, muss der TVG weiter auf den Langzeitverletzten Jannik Geisler verzichten sowie kurzfristig auch auf Neuzugang Leon David. Der Kreisläufer zog sich gegen Coburg eine Verletzung am Sprunggelenk zu und wird wohl noch einige Wochen ausfallen. Ansonsten steht Geiger der gleiche Kader wie zuletzt im DHB-Pokal zur Verfügung.

„Wir haben gegen Coburg zu viele Tore zugelassen und müssen uns in der Abwehr verbessern. Dort wollen wir Nieder-Roden vor schwere Aufgaben stellen. Dazu benötigen wir ein gutes Tempospiel und müssen natürlich auch im Abschluss effektiver sein“, gibt Geiger die Marschroute für Samstag vor.  

Das Mannschaftsbild des TV Gelnhausen: Hintere Reihe von links: Physiotherapeut Michael Ritzel, Philipp Schenk, Michael Hemmer, Jannik Geisler, Flemming Günther, Lasse Georgi, Matthis Thanscheid, Tim Bagus, Marco Mocken, Physiotherapeut Luca Wilhelm Mittlere Reihe von links: Geschäftsführer Martin Heuser, Geschäftsführerin Corinna Müller, Manager Philip Deinet, Silas Altwein, Benjamin Wörner, Fynn Hilb, Max Bechert, Headcoach Sergej Budanow, Cheftrainer Matthias Geiger, Jonathan Malolepszy, Leon David, Henrik Müller, Torben Fehl Vordere Reihe von links: Chef-Physiotherapeut Thomas Stubner, Betreuer Marco Loutschni, Thimo Wagner, Felix Reinhardt, Julian Lahme, Alexander Bechert, Tim Altscher, Yannik Mocken, Mannschaftsärztin Dr. Claudine Leuchter, Betreuerin Ina Kreutzer Es fehlen: Loris Tittel, Mannschaftsarzt Dr. Jan Pollmann

Neun Wochen intensive Vorbereitung

Neun Wochen intensive Vorbereitung liegen hinter der HSG Rodgau Nieder-Roden. Gleich zum ersten Saisonspiel muss die junge Truppe von Cheftrainer Redmann eine harte Nuss knacken, denn mit dem TV Gelnhausen präsentiert sich der Tabellendritte der letzten Saison, der sich zudem noch für die erste DHB-Pokalrunde qualifizieren konnte. Der Bezirksrivale aus dem Kinzigtal besticht durch extrem hohes Tempospiel und eine sehr zweikampfstarke Abwehr. „Wir dürfen uns nur wenige Fehler im eigenen Angriff erlauben und falls wir mal einen Ballverlust haben, dann müssen wir sehr schnell ins Rückzugsverhalten kommen“, weiß Jan Redmann um die Schwere der Aufgabe.

Vorfreude und Optimismus bei den Rodgauern

Im Lager der Rodgauer freut man sich trotz der hohen Hürde auf den Saisonstart. Das erneut verjüngte Team der Baggerseepiraten hat eine konzentrierte Vorbereitung abgeliefert, bei der sich alle Spieler kontinuierlich gesteigert haben. Die Integration der Neuzugänge hätte besser nicht ablaufen können und die gute Stimmung innerhalb der Mannschaft ist spürbar. „Das, was die Jungs gegen wirklich starke Gegner gezeigt haben, macht Lust auf mehr. Wir wollen die Begeisterung, die innerhalb des Teams herrscht auf das Umfeld übertragen und den ersten Saisonsieg einfahren“, so Redmann, der gerade am Samstag auf eine volle Halle hofft. „Gelnhausen kommt traditionell mit gut 100 Fans nach Rodgau, das wird auch ein Stimmungstest für unsere Zuschauer werden und wir hoffen natürlich, dass wir sowohl auf- als auch abseits des Feldes am Ende die Nase vorne haben.“

 

Das Mannschaftsbild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Das Beitragsbild kommt von der HSG. Auch hier vielen Dank.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Beim Handball-Zweitligisten TV Großwallstadt gab es kurz vor Beginn der neuen Saison noch eine Änderung im Kader. Luca Munzinger, der erst seit 01. Juli 2022 beim TV Großwallstadt unter Vertrag stand, hat sich entschlossen den Verein in Richtung Österreich zu verlassen. Dort wird er zukünftig bei Bregenz Handball auflaufen. Der 25-Jährige hatte beim TVG immer wieder für gute Leistungen gesorgt, war aber durch die Verpflichtung von Stefan Salger auf dieser Position und gemeinsam mit Frieder Bandlow einer von drei Spielern. Der Linkshänder hat sich deshalb entschieden, seinen Vertrag in Großwallstadt aufzulösen und ab dem 01. September 2023 in Bregenz zu spielen.

„Luca wechselt zu einem sehr guten Verein in Österreich und hat dabei auch die Möglichkeit, am europäischen Wettbewerb (EHF European Cup) teilzunehmen. Ich danke Luca für sein Engagement beim TV Großwallstadt,“ so TVG-Geschäftsführer Michael Spatz.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die neue Handball-Saison steht in den Startlöchern und die HSG Hanau macht am heutigen Freitagabend in der Staffel Süd-West den Anfang. Um 20.15 Uhr ist Anwurf im TSG Sportzentrum in Haßloch. Die weitere Freitagpartie heißt Longericher SC Köln vs Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen.

Eine Woche nach dem Pokalspiel gegen den ASV Hamm-Westfalen will die HSG Hanau um Bergold, Ritter & Co. nun auch in der Liga angreifen. „Haßloch hat im vergangenen Jahr eine wirklich sehr gute Hinrunde gespielt“, so HSG-Trainer Hannes Geist über den Tabellensechsten der Vorsaison. „Sie hatten in der Rückrunde etwas mit Verletzungspech zu kämpfen. Nun wird aber spannend zu sehen sein, wie sich die Mannschaft erneuert hat. Sie haben sechs Neuzugänge.“

Rund um seinen Spielmacher Lars Hannes und Routinier Florian Kern hat die TSG ein schlagkräftiges Team zusammengestellt. So wurden mit Yannik Polifka und Yannick Muth auch zwei Akteure aus Friesenheim verpflichtet. Auf der Torhüterposition kann sich die Mannschaft weiterhin auf Marco Bitz verlassen.

 

HSG-Gesicht hat sich verändert

Bei der HSG Hanau hat sich das Gesicht der Mannschaft ebenfalls in Teilen im Sommer verändert. Mit Marc Strohl verließ eine Vereinsikone die erste Mannschaft, während auf der Torhüterposition der Abgang von Fabian Tomm ersetzt werden musste. Mit Nachwuchskeeper Nico Scholz haben die Grimmstädter hier eine interessante Alternative neben Can Adanir nach oben gezogen. Letzterer feierte im Pokalspiel gegen den ASV Hamm-Westfalen nach langer krankheitsbedingter Pause sein Comeback.

Zum Saisonbeginn läuft der Motor der Geist-Sieben aber noch nicht komplett rund. Während Kapitän Jannik Ruppert noch lange ausfällt, waren beim Pokalabend in der vergangenen Woche auch Luca Braun, Robin Marquardt, Jonas Ahrensmeier und Dennis nicht fit, alles Leistungsträger der vergangenen Spielzeit. Wer für Freitag den Sprung in den Kader schaffen wird? Hannes Geist hielt sich zuletzt bedeckt.

In der vergangenen Runde entschied Hanau gegen das Team von Trainer Andreas Reckenthäler sowohl das Hinspiel in eigener Halle (29:21) als auch das Aufeinandertreffen in Haßloch mit 38:24 für sich. Diesmal rechnet Geist wieder mit einer stabilen 6:0-Deckung der Hausherren, inklusive eines sehr zweikampfstarken Innenblocks. Dagegen müssen seine Mannschaft die richtigen Lösungen herausarbeiten.

„Wir wollen unser Spiel auf die Platte bringen und die Vorbereitung legt daher, neben dem Studium des Gegners, den Fokus auch ganz klar auf uns“, so Geist. „Das heißt wir müssen wieder besser Deckung spielen und früh den Zugriff auf den Gegner bekommen.“ Der Coach fordert dafür auch mehr Beweglichkeit und Tempo von seiner Mannschaft. Im Sechs-gegen-sechs will Hanau mit hoher Passgenauigkeit konzentriert die Abschlüsse suchen. „Die Vorfreude auf den Ligastart ist hoch. Meine Jungs haben sich lange darauf vorbereitet und wir wollen zeigen was wir können“, gibt sich Geist kämpferisch.

 

Das Bild, das Trainer Hannes Geist zeigt, hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am kommenden Samstag, 02. September, findet in der Obernburger Valentin Ballmann-Halle bereits zum vierten Mal der

“Feri Cup”

statt. Der im Jahr 2018 vom Obernburger Handball-Weltmeister, mehrfachen deutschen Meister und dreifachen Champions League-Sieger Dominik Klein ins Leben gerufene „Feri-Cup“ soll an seinen früheren, im Jahre 2017 nach schwerer Krankheit viel zu früh verstorbenen Trainer Frantisek „Feri“ Fabian erinnern. Feri war der Förderer von Dominik Klein und war als Trainer zahlreicher Teams nicht nur sehr bekannt, sondern auch sehr erfolgreich und überaus beliebt.

Der Feri-Cup 2023 ist ein Vorbereitungs-Turnier für die männliche A-Jugend und heuer nehmen neben Gastgeber TuSpo Obernburg noch die HSG Hanau und die TSG Offenbach-Bürgel teil.

Los geht es mit dem Spiel 1 (12.15 Uhr) zwischen der TuSpo Obernburg und der TSG Offenbach-Bürgel. Um 13.15 Uhr treffen die HSG Hanau und die TuSpo Obernburg im Spiel 2 aufeinander und den Abschluss machen um 14.15 Uhr die TSG Offenbach-Bürgel und die HSG Hanau (Spiel 3).

Im Anschluss (ca. 16 Uhr) spielen die TuSpo Obernburg II und der TV Großwallstadt II gegeneinander. Zum krönenden Abschluss findet dann um 18 Uhr das Vorbereitungsspiel zwischen der ersten Mannschaft der TuSpo und dem Bayernligisten TSV Lohr mit anschließendem Get-Together statt.

 

Das Bild hat uns die TuSpo, Klaus Zengel, zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Wort. Nachhaltigkeit soll gelebt und damit selbstverständlich werden. Für den Handball-Zweitligisten TV Großwallstadt ist dies – neben vielen weiteren Aufgaben – ein sehr wichtiges Thema.

TVG-Geschäftsstellen-Leiterin Barbara Eschbach etabliert das Thema federführend im Verein. „Wir haben schon vor gut einem Jahr mit Werte-Workshops und einer Nachhaltigkeits-Analyse bei uns im Verein angefangen.”

Der Verein geht mit gutem Beispiel voran. In Plastik gepacktes Einweggeschirr gibt es nicht mehr. Bei den Fanartikeln wird auf recycle-fähige Materialien geachtet, das Hallenheft wird nicht mehr für jedes einzelne Spiel gedruckt, das Transport-Fahrzeug fährt elektrisch – und doch ist der Weg zur Klimaneutralität noch weit. Dessen ist sich der TVG bewusst. 

Soziale Themen finden ihren Platz

Geschäftsstellen-Leiterin Barbara Eschbach ist federführend für das wichtige Thema Nachhaltigkeit beim TVG

Aber auch soziale Themen finden in der Nachhaltigkeits-Strategie ihren Platz. So setzt der Verein u. a. auf Handball Camps, um das „Bewegungs-Loch“, das Corona gerissen hat, aufzufangen und vieles mehr.

Die Leitidee des TVG für diese Saison, die in ein paar Tagen beginnt, sind 17 Ziele – 17 Partner – 17 Spiele. Was heißt, dass der TVG für jedes seiner 17 Heimspiele einen Nachhaltigkeitspartner finden möchte, der für ein konkretes ESG-Ziel steht, das es gilt zu thematisieren. ESG umfasst den Themenbereich Environment, Social und Governance. 

Den Co2-Fußabdruck des TVG hat Barbara Eschbach mit einer Gruppe Studenten der Hochschule Darmstadt im Rahmen einer Semesterarbeit ermittelt. „Es wurden sämtliche Bereiche, die den Trainings- und Spielbetrieb betreffen, untersucht.“ Im zweiten Semester folgten die Bereiche „Social“ und „Governance“. Es kamen dabei klare Handlungsempfehlungen heraus, die nun nach und nach umgesetzt werden sollen. „Wir meinen es sehr ernst und das zeigt unser erstes Heimspiel der Saison gegen den Dessau-Roßlauer HV mit dem Charity-Matchday“. Nachgefragt bei Barbara Eschbach, was es damit auf sich hat, sagt sie: „Durch die finanzielle Unterstützung eines oder auch mehrerer Partner kommen unsere Fans kostenlos respektive gegen eine Spende in die Halle. Der Erlös geht an drei gemeinnützige Organisationen in unserer Region.“

Inklusion ist ein weiteres Thema

Ein weiteres Thema, das Barbara Eschbach derzeit angeht, ist Inklusion. Dafür wird ein Inklusionsbeirat ins Leben gerufen, in dem sich Sport, Wirtschaft und Politik finden. „Wir haben regional ein sehr gutes Standing, quasi eine Leuchtturm-Funktion und damit auch einen gewissen Einfluss. Wir wollen die Leute mitnehmen, denn das Thema Nachhaltigkeit geht uns alle an. Daher wollen wir auch als Verein die Vorreiter-Rolle einnehmen und für andere Vereine der Ansprechpartner sein“, so Barbara Eschbach.

 

Die Grafik und das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.