Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Wochenende steht für die fünf Mannschaften der Staffeln Süd-West, Ost, Süd, Nord und West, die in die Relegation müssen, der erste Spieltag an. Der TV Kirchzell, die Haspo Bayreuth, DHK Flensborg, HG Oftersheim/Schwetzingen und das Team HandbALL Lippe II kämpfen um den Ligaerhalt. Es muss jeder gegen jeden mit Hin- und Rückspiel antreten und am Ende wird es nur ein Team schaffen, die dritte Liga zu halten.

Der DHK Flensborg traf auf die HG Oftersheim/Schwetzingen und hat am heutigen Samstagmittag mit 29:34 verloren.

Die Kirchzeller müssen am heutigen Samstag um 19.30 Uhr bei der Haspo Bayreuth antreten. Diese spielten in der Staffel Ost und hatten nach 24 Spieltagen 19:29 Punkte auf dem Konto. Der TVK hatte nach 26 Spieltagen 23:29 Zähler gesammelt.

Das Gros der Mannschaft von Trainer Mathias Bracher ist in der Saison 2022/23 zusammen geblieben und er hat vor allem mit Tom Elschner, Johannes Ruoff oder David Klima sehr gute Rückraum-Akteure. Auch Yannik Meyer-Siebert oder Fabio Nicola reihen sich in diese Liste mit ein.

 Alex Hauptmann und Andi Kunz hatten in Kirchzell ihren Einstand als Trainer exakt gegen die Haspo. Im November 2021 saßen sie nach dem Trainerwechsel zum ersten Mal gemeinsam auf der Trainerbank und damals gewann der TVK mit drei Toren. „Das ist uns in guter Erinnerung. Im Rückspiel haben wir in Bayreuth Unentschieden gespielt und schon damals war es dort aufgrund der Emotionen und des Publikums sehr schwer zu spielen.

Das wird diesmal nicht anders werden“, stellt sich Alex Hauptmann auf viel Kampf und Leidenschaft ein. Doch er weiß, dass auch sein Team Abstiegskampf kann. „Das haben wir im letzten Jahr gezeigt. Das werden wir diesmal wieder zeigen.“ Bayreuth ist – wie der TVK auch – nicht gut in die Saison gestartet, spielte eine gute Rückrunde, doch das reichte am Ende nicht. Die Hausherren spielen mit viel Tempo, bevorzugen eine sehr offensive Abwehr. Der TVK-Coach weiß, dass gerade in so einer kurzen Runde alles ins erste Spiel gelegt werden muss. „Das musst du gewinnen und du musst von der ersten Minute an topfit sein.“

 

Den Artikel habe ich auch für meine Heimatzeitung Main Echo geschrieben.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nach dem hoch emotionalen Schlussspurt in der Hauptrunde der dritten Handball-Liga, Staffel Süd-West, konnten die Spieler des TV Gelnhausen über Ostern kurz Luft holen. Jetzt heißt es aber wieder Konzentration hochfahren und den Fokus auf die nächsten Aufgaben richten. Bereits am heutigen Freitagabend starten die Barbarossastädter in das Abenteuer Pokalrunde. Um 20.30 Uhr gastieren Julian Lahme und Co. zum Auftakt beim Longericher SC Köln.

Der TV Gelnhausen hat nun die Möglichkeit, eine bereits überragende Saison mit einem Sahnehäubchen zu veredeln. Mit dem Ziel Nichtabstieg in die Runde gestartet, spielte sich eine der jüngsten Mannschaften aller Drittligisten in einen Dauerrausch und ließ sich auch von großem Verletzungspech nicht stoppen. Am Ende stand ein völlig unerwarteter dritter Tabellenplatz und die damit verbundene Chance, sich für den DHB-Pokal zu qualifizieren.

„Der dritte Platz in der Hauptrunde wirkt immer noch positiv nach und gibt uns ein tolles Gefühl. Die Pokalrunde ist ein Bonus, den wir vorher so nicht auf der Rechnung hatten. Wir freuen uns sehr auf zwei hochattraktive Gegner, die wir sehr gerne in unserer Halle begrüßen und natürlich auch auf zwei neue Spielstätten, die wir kennenlernen dürfen“, sagt Manager Philip Deinet. „Und selbstverständlich wollen wir jetzt in der Pokalrunde das Bestmögliche versuchen.“

Um tatsächlich die Qualifikation zur DHB-Pokalrunde zu schaffen, müsste das Team von Trainer Matthias Geiger Platz eins der Dreiergruppe belegen. Neben dem TVG und dem Longericher SC komplettiert mit dem Wilhelmshavener HV ein hoch ambitionierter Verein aus dem Norden das Trio. In Hin- und Rückspiel wird der Gruppensieger ermittelt. Der TV Gelnhausen hat somit die tolle Gelegenheit auf ein Kräftemessen gegen zwei absolute Topteams aus der West- bzw. Nordstaffel.

Mit dem Gastspiel beim Longericher SC trifft der TVG auf einen Traditionsstandort im Handball. Seit 1926 wird hier im linksrheinischen Stadtteil von Köln im Stadtbezirk Nippes Handball gespielt. Ende der 1980er Jahre schaffte man es sogar bis in die zweite Bundesliga. Nach Abstieg und Neuorientierung spielen die Kölner nun seit 2015 ununterbrochen in der dritten Liga und haben sich längst zu einem Schwergewicht in der Region entwickelt.

Das hat auch TVG-Trainer Geiger beim Videostudium beobachtet. „Sie machen als Mannschaft einen sehr reifen Eindruck und haben auch einige erfahrene Spieler in ihren Reihen, die das Spiel hervorragend lenken. Dazu spielen sie eine sehr stabile offensive Abwehr. Wir dürfen uns also nur wenig Fehler im Angriffsspiel erlauben und müssen immer wieder Eins-zu-Eins-Situationen suchen.“

In der Abwehr hofft Geiger, dass seine Jungs an die starken Leistungen wie zuletzt gegen den TV Kirchzell im Verbund mit zwei starken Torhütern anknüpfen können, um möglichst lange um den Sieg mitzuspielen. „Gerade weil wir den Gegner nicht so gut kennen, müssen wir uns auf unsere Stärken besinnen, um uns eine gute Ausgangslage zu verschaffen.“ Personell bleibt derweil alles beim Alten. Weiterhin fehlen Philipp Schenk, Henrik Müller, Jannik Geisler, Michael Hemmer, Silas Altwein und Lasse Georgi. Das heißt einmal mehr muss der TV Gelnhausen mit einer Rumpftruppe anreisen.

 

Kaliber zum Auftakt in den Ligapokal

Zum Auftakt in den Ligapokal bekommen die Rodgauer Handballer gleich einen dicken Brocken vorgesetzt. Der Tabellendritte der Staffel Nord ist ein klangvoller Name im deutschen Handball und wieder auf dem Weg zu alter Stärke.
Die Gäste vom Stralsunder HV konnten in der Vergangenheit schon Erstligaluft schnuppern, denn der größte Handballverein Mecklenburg-Vorpommerns (mehr als 500 Mitglieder) spielte 2002/2003 und 2008/2009 in der Handball-Bundesliga, musste aber jeweils gleich wieder absteigen. Seit 2020 sind die Stralsunder fester Bestandteil der dritten Liga und mussten sich in der laufenden Saison tabellarisch nur dem MTV Braunschweig und dem Zweitligaaspiranten TuS Vinnhorst geschlagen geben. Mit Steffen Fischer führt seit 2018 ein gebürtiger Groß-Gerauer die Geschicke der Männer vom Strelasund, zunächst als Trainer und seit Anfang des Jahres zudem als Geschäftsführer. Auch die Gäste träumen von der Qualifikation für die 1. Hauptrunde im DHB-Pokal und der Hoffnung auf einen dicken Fisch, den man aus dem Lostopf ziehen will.

In den Reihen der Baggerseepiraten wurde in der kurzen Pause über Ostern das ein oder andere Wehwehchen auskuriert, bevor es mit der knackigen Ligapokal-Runde weitergeht. Trainer Jan Redmann freute sich über die sehr gute Trainingsbeteiligung, einzig Lars Spieß (Schulter), Philipp Hoepffner und Lucas Eisenhuth (beide Kreuzbandriss im Knie) fallen noch über längere Zeit aus. Daher sehen sich die Rodgauer gut gewappnet gegen einen spielstarken Gegner, der mit Benjamin Schulz auf Linksaußen und dem Kroaten Josip Repusic auf Rechtsaußen über eine trickreiche und torgefährliche Flügelzange verfügt. Im Tor hat sich mit dem jungen Jona Brüggmann ein Hoffnungsträger etabliert, der auch in den Spitzenspielen zu überzeugen wusste. Im Rückraum zieht mit Linus Skroblien ein zweitligaerfahrener Stratege die Fäden. „Die Hürde ist schon recht hoch, wir müssen an die absolute Leistungsgrenze gehen, um eine Chance zu haben. Aber mit unseren Fans im Rücken wollen wir eine gute Partie abliefern und den Start in den Ligapokal erfolgreich gestalten“, so Redmann.

 

Das Bild hat uns der TV Gelnhausen zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Aufstiegsrunde zur zweiten Handball-Bundesliga startet die HSG Hanau, Meister in der dritten Liga, Staffel Süd-West, gegen den Meister der Staffel Süd, den HC Oppenweiler/Backnang.

In acht interessanten Spielen wird sich Hanau mit den anderen Teams um zwei zu vergebende Plätze in der höheren Spielklasse messen. Los geht es gegen Oppenweiler/Backnang.  26 Spieltage lang haben die Mannen von HSG-Trainer Hannes Geist in der dritten Liga auf diese Chance hingearbeitet. Zum dritten Mal in drei Jahren ist Hanau für die Aufstiegsrunde qualifiziert.

„Für uns beginnt jetzt die heiße Phase dieser Saison“, meint Geist mit Blick auf die anstehenden Duelle. „Ab jetzt ist jedes Spiel für uns ein Endspiel und wir haben praktisch immer Druck.“ Dennoch freue sich seine Mannschaft extrem auf die Herausforderung beim Meister der Südstaffel.

Beide Teams trafen schon einmal im Rahmen einer Aufstiegsrunde aufeinander. Damals noch in der Corona-Saison vor zwei Jahren, als die Teams vor leeren Rängen in der Main-Kinzig-Halle aufliefen. 24:24-Unentschieden lautete damals der Endstand nach einer spannenden Partie, in der Hanau zunächst hoch führte, der HC aber in der zweiten Hälfte noch einmal stark zurückkam und sogar am Auswärtssieg schnupperte.

„Am Samstagabend treffen wir nun auf eine reife Mannschaft, mit vielen erfahrenen Spielern, die sehr abgezockt auftritt“, meint Geist. „Auf uns kommt eine bewegliche, kompakte und defensiv ausgerichtete 6:0-Deckung zu, die in ihrem Neunmeter sehr gut arbeitet.“

Von seiner Mannschaft fordert der Hanauer Cheftrainer vor allem Bewegung, Geschwindigkeit und auch den Mut in die Zweikämpfe zu gehen. „In dieser Partie beginnt unser Abwehrspiel bereits im Angriff“, weiß Geist. Dabei soll der Fokus auf gelungene Abschlüsse und konzentriertes, schnelles Rückzugsverhalten gelegt werden, denn der HC ist immer für einen Konter gut.

Oppenweiler/Backnang zeigte in einer ausgeglichen Südstaffel eine offensivstarke Leistung. In der bisherigen Saison warf das Team von Trainer Volker Blumenschein im Schnitt mehr als 31 Tore pro Spiel. Angeführt wird die Mannschaft vom ehemaligen Bundesliga-Profi Tim Dahlhaus. „Er bringt viel Qualität mit und auch Daniel Schliedermann und Tobias Gehrke sind nicht zu unterschätzen“, warnt Geist mit Blick auf den Gegner.

Am Kreis stützt sich das Angriffsspiel der Hausherren auch auf Alexander Schmid, den die HSG bereits aus seiner Zeit beim VfL Pfullingen kennt. Gerade dessen Zusammenspiel mit dem Rückraum gilt es zu unterbinden. „Wir müssen in der Abwehr sauber arbeiten und gute Absprachen finden“, meint Geist abschließend und gibt damit klar die Marschroute vor: Dem Gegner wenig Platz geben und aktiv Ballgewinne erzielen, denn schnelles Konterspiel über die erste und zweite Welle liegt auch den Ritter, Bergold & Co.

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Am heutigen Freitag trifft Handball-Zweitligist TV Großwallstadt um 19.30 Uhr in der BallsportArena in Dresden auf den HC Elbflorenz 2006. Auch wenn den Mannen um Trainer Slava Lochman eine lange Fahrt bevorsteht, hat sich das Team vorgenommen, nach den letzten beiden Niederlagen endlich wieder einen Sieg zu erzielen.

Dass das möglich ist, hat die Mannschaft bereits im Hinspiel am 13. November 2022 bewiesen, als sie mit einer starken Defensivleistung den Gegner aus Sachsen mit 30:24 besiegte.

Allerdings steht der HC um Trainer Rico Göde unter Druck. Mit 24:34 Punkten und Platz 15 der Tabelle hinkt die Mannschaft den eigenen Erwartungen hinterher. Hatte sie zu Beginn der Saison noch das ambitionierte Ziel, eventuell um den Aufstieg mitzuspielen, so muss sie aktuell schauen, dass sie sich von den hinteren Plätzen absetzt. Gut funktioniert hat das zuletzt gegen Eintracht Hagen, als Elbflorenz zuhause knapp mit 26:25 gewann. Davor mussten die Gastgeber drei Niederlagen in Kauf nehmen.

Der TVG wird sicherlich versuchen, Lukas Wucherpfennig in Schach zu halten, welcher auf Rechtsaußen als absolut torgefährlich gilt und bereits im Hinspiel neun Treffer landen konnte. Spannend geht es sicherlich auch auf der Torhüterposition zu. TVG-Keeper Petros Boukovinas glänzte in den vergangenen Spielen immer wieder mit tollen Paraden, wurde aktuell sogar zum Spieler des Monats März gewählt. Marino Mallwitz allerdings sicherte Elbflorenz mit insgesamt 16 Paraden den Sieg gegen Hagen und stand mit einer Quote von 40 Prozent in der Mannschaft des 29. Spieltages.

Erfreulich ist für die Blau-Weißen sicherlich die Rückkehr von Kreisläufer Dino Corak. Er saß nach seiner Verletzung gegen die Eulen Ludwigshafen erstmals wieder auf der Bank und wird am Freitag sicherlich Einsatzzeiten von seinem Trainer bekommen. Auch der erkrankte Rechtsaußen Maxim Schalles wird wieder im Kader des TV Großwallstadt stehen und versuchen, mit seiner Mannschaft zu einem Sieg zu kommen.

 

Das Bild, das uns der TVG zur Verfügung gestellt hat, zeigt Mario Stark. Vielen Dank dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die reguläre Saison in der Südwest-Staffel der dritten Handball-Liga ist beendet. Jetzt beginnen die Spiele für die Aufstiegsrunde zur zweiten Handball-Liga. Mit dabei ist auch die HSG Hanau. Als Staffel-Meister sind die Grimmstädter eine von neun teilnehmenden Mannschaften. Spannende Spiele gegen attraktive Gegner warten. Los geht es am 15. April 2023.

Mit fulminanten 43:9 Punkten und einem Torverhältnis von 768:643 haben sich die Spieler um HSG-Trainer Hannes Geist für die „Endspiele um den Aufstieg“ qualifiziert. Für die Grimmstädter ist es bereits die dritte Teilnahme in drei Jahren. In diesem Jahr wurde mit der Staffel-Meisterschaft das beste Saisonergebnis der Vereinsgeschichte eingefahren.

„Die Mannschaft, das Team ums Team und alle Hanauer Fans haben sich diese besondere Aufstiegsrunde redlich verdient“, so Hannes Geist. „Die Jungs sind heiß darauf, sich in den weiteren Spielen bestmöglich zu präsentieren. Wir freuen uns auf die anstehenden Begegnungen gegen starke Gegner.“

 

Teilnehmer an der Aufstiegsrunde 2023 zur zweiten Handball-Bundesliga sind:

TuS Vinnhorst (1. Nord-Staffel)
MTV Braunschweig (2. Nord-Staffel)
EHV Aue (1. Ost-Staffel)
HC Eintracht Hildesheim (2. Ost-Staffel)
TV Emsdetten (1. West-Staffel)
HSG Krefeld Niederrhein (2. West-Staffel)
HSG Hanau (1. Süd-West-Staffel
TuS Ferndorf (2. Süd-West-Staffel)
HC Oppenweiler/Backnang (1. Süd-Staffel)

 

Wer gegen Wen?

Da der TuS Fürstenfeldbruck, der Zweite der Süd-Staffel, nicht an der Aufstiegsrunde teilnehmen wird, treten nur neun Mannschaften in einer Einfachrunde, also einem gesonderten Liga-System, gegeneinander an. Das heißt, jedes Team wird vier Heim- und vier Auswärtsspiele, jeweils gegen einen der anderen acht Gegner bestreiten.

Dabei haben die Erstplatzierten der Hauptrunde immer zwei Heimspiele gegen zwei andere Erste. Nach acht Spieltagen in sieben Wochen steigen die ersten beiden in die zweite Bundesliga auf.

 

Welche Spieltermine gibt es für die HSG?

Spieltag 1: Am 15./16. April 2023 vs. HC Oppenweiler/Backnang (A)

Spieltag 2: Am 22./23. April vs. EHV Aue (H)

Spieltag 3: Am 29. April vs. TuS Vinnhorst (A)

Spieltag 4: Am 1. Mai vs. MTV Braunschweig (H)

Spieltag 5: Am 06./07. Mai vs. HC Eintracht Hildesheim (A)

Spieltag 6: Am 13./14. Mai vs. HSG Krefeld (H)

Spieltag 7: Am 18. Mai vs. TuS Ferndorf (A)

Spieltag 8: spielfrei

Spieltag 9: Am 27./28. Mai vs. TV Emsdetten (H)

Hinweis: Die Anwurfzeiten stehen noch aus und werden zeitnah mitgeteilt.

 

 

TV Gelnhausen startet mit Auswärtsspiel in die Pokalrunde

Nach dem überragenden Platz drei in der Hauptrunde der dritten Handball-Liga, Staffel Süd-West, und der damit verbundenen Qualifikation zur Pokalrunde darf sich der TV Gelnhausen noch auf vier weitere Knallerspiele freuen. Der Deutsche Handballbund Modus und Gruppeneinteilung für diese Runde bekanntgegeben.

Dabei wird in zwei Dreiergruppen gespielt, die zuvor ausgelost wurden. Der TV Gelnhausen trifft in seiner Gruppe auf den Longericher SC Köln und den Wilhelmshavener HV. In der anderen Gruppe treffen Bergische Panther, HSG Rodgau Nieder-Roden und der Stralsunder HV aufeinander.

„Mit dem Wilhelmshavener HV und dem Longericher SC Köln treffen wir zum Ende einer sehr erfolgreichen Saison auf zwei hochkarätige Mannschaften, gegen die wir noch einmal alles zeigen können und alles reinwerfen werden. Wir freuen uns darauf, auch einmal andere Vereine zu Gast zu haben und auch andere Hallen zu sehen”, so TVG-Coach Geiger.

Während der Longericher SC Köln mit 35:17 Punkten in der Weststaffel hinter dem TV Emsdetten und der HSG Krefeld Niederrhein Platz drei belegten, qualifizierte sich der Wilhelmshavener HV hinter TuS Vinnhorst, MTV Braunschweig und dem Stralsunder HV mit 32:16 Punkten als Tabellenvierter der Nord-Staffel für die Pokalrunde.

Gespielt wird im Modus jeder gegen jeden in Hin- und Rückspiel. Somit kommen auf die Barbarossastädter noch vier Partien zu. Der Gruppensieger qualifiziert sich zur neuen Saison für die erste Hauptrunde im DHB-Pokal.

Los geht es für das Team von Matthias Geiger am 15./16. April mit einem Auswärtsspiel in Köln beim Longericher SC. Der genaue Termin steht hier noch nicht fest.

Anschließend hat der TVG spielfrei. Es folgen zwei Heimspiele in der Rudi-Lechleidner-Halle gegen den Wilhelmshavener HV (Samstag, 29. April, 19.30 Uhr) und gegen den Longericher SC Köln (Samstag, 6. Mai, 19.30 Uhr).

Zum Abschluss muss der TV Gelnhausen am 20. Mai (19.30 Uhr, Nordfrost-Arena) beim Wilhelmshavener HV antreten.

 

Auch die Baggerseepiraten müssen ganz große Segel setzen. Denn mit dem Tabellenvierten der West-Staffel, den Bergischen Panthern, und dem Tabellendritten des Nordens, dem Stralsunder HV treffen sie auf ambitionierte Teams. Zumindest an die Raubkatzen aus der Gummersbacher Region hat die HSG gute Erinnerungen, denn in der Corona-Rumpfsaison gewannen die Baggerseepiraten dort ihr Auftaktmatch, bevor die Runde dann der Pandemie zum Opfer fiel.

Gegen den Stralsunder HV betreten die Rodgauer absolutes Neuland – auch fahrtechnisch. „Ich gebe zu, dass ich nach der Auslosung erst mal den Routenplaner angeworfen habe. Das ist schon ´ne Hausnummer, knapp 800 Kilometer einfache Strecke“, zeigte sich HSG-Pressesprecher René Marzo angesichts der notwendigen Planung mit etwas Sorgenfalten auf der Stirn. „Aber auch das werden wir irgendwie hinbekommen. 

Im Gegenzug dürfen sich die Fans in Rodgau auf zwei tolle Heimspiele freuen.“ Los geht es schon direkt am Wochenende nach Ostern mit dem Auftakt vor heimischer Kulisse gegen eben jene Stralsunder. Die Teams stehen noch in engem Austausch bezüglich der konkreten Anwurfzeiten, wahrscheinlich wird die Partie wie gewohnt am Samstagabend um 19.30 Uhr terminiert.

 

Das Bild hat uns der TV Gelnhausen zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball-Bundesliga mussste der TV Großwallstadt gegen die Eulen Ludwigshafen eine 28:29-Niederlage hinnehmen.

Der Sieg der Gäste war knapp, aber verdient, denn vor allem in Halbzeit zwei kamen die Hausherren zu spät dran, erlaubten sich im Angriff ein paar Fehler zu viel und standen in der Abwehr nicht ganz so bissig wie gewohnt. Und das, obwohl Torhüter Boukovinas einmal mehr überragte. Er parierte bis zur 19. Minute schon drei Strafwürfe, hielt viele Freie und seine Mannschaft immer wieder im Spiel. In Halbzeit eins war die Partie ausgeglichen und mit 13:13 ging es in die Pause.

Nach dem Wechsel führte der TVG nur noch einmal – und das beim 14:13. Danach zogen die Gäste davon, probierten es öfters mit dem siebten Feldspieler oder mit einer etwas offensiveren Abwehr. Gegen Ende wurde es spannend und Eisenträger erzielte per Strafwurf den Ausgleich. Der sehr stark aufspielende Jannek Klein markierte das 29:28 und die verbleibenden vier Sekunden spielte der Gast clever herunter.
 
 
Das Bild, das den überragenden Petros Boukovinas zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball-Bundesliga kommt es heute Abend zum Aufeinandertreffen zwischen dem TV Großwallstadt und den Eulen Ludwigshafen. Der TVG hat mit den Gästen noch eine Rechnung offen, denn das Hinspiel verloren die Hausherren mit 31:37.

In Aschaffenburg möchte die Mannschaft um Trainer Slava Lochman jetzt ein anderes Gesicht zeigen und ist auf eine Wiedergutmachung für die hohe Hinspielniederlage aus. Dass das möglich ist haben die Blau-Weißen bereits desöfteren bewiesen. Aus den vergangenen vier Spielen holten sie fünf Punkte und haben Selbstvertrauen getankt. Allein gegen Hagen verfiel der TVG in alte Muster und die Revanche glückte nicht. Das will das Team nun in Aschaffenburg wieder ändern.

Doch auch die Eulen wollen diese Partie gewinnen, befinden sich aktuell auf dem aufsteigenden Ast. Zuletzt gegen HC Motor Zaporizhzhia gewann man deutlich mit 35:26 und auch gegen den HC Elbflorenz Dresden gab es einen 34:31-Sieg. Doch gegen Hagen musste sich Ludwigshafen geschlagen geben, dennoch konnten die Rheinländer aus den letzten fünf Partien sieben Punkte erspielen und sich damit Tabellenplatz acht erkämpfen.

Vor allem Jannek Klein sorgt auf Rückraum rechts bei den Eulen immer wieder für  Torgefährlichkeit, im Hinspiel war es aber Lion Zacharias auf Linksaußen, der gegen den TVG über sich hinauswuchs.

Interessant wird auch sein, wie sich Stefan Salger gegen seinen neuen Verein präsentiert. Salger steht aktuell noch bei Ludwigshafen unter Vertrag, wird in der neuen Saison aber das Trikot der Blau-Weißen tragen.

 

Das Bild von Frieder Bandlow hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Jetzt ist es also fix. Die Termine für die Abstiegs-Relegation in der dritten Handball-Liga stehen fest. In dieser muss der TV Kirchzell nach der Niederlage am vergangenen Samstag gegen den TV Gelnhausen und dem damit verbundenen Platz elf in der Tabelle antreten. Konkurrent Friesenheim-Hochdorf II hat sich mit einem Sieg im letzten regulären Spiel der Saison auf den zehnten Platz gerettet, hat zwar ebenso viele Punkte wie der TVK (23:29), ist aber im direkten Vergleich besser und verbleibt damit direkt in Liga drei.

Die Kirchzeller sind in der Endabrechnung in der Staffel Süd-West auf Platz elf gerutscht und müssen nun gegen die Mannschaften der restlichen Staffeln Ost, Süd, Nord, West, die ebenfalls auf dem elften Rang stehen, spielen. Der Modus sagt, dass mit Hin- und Rückspiel Jeder gegen Jeden antritt.

Für den TVK heißt dies wiederum, dass für ihn die Runde 2022/23 nach Ostern deutschlandweit weiter geht. Von den fünf Teams bleibt am Ende der Relegations-Runde nur eines in der dritten Liga  – außer, es gibt Rückzüge.

Den ersten Einsatz haben die Schützlinge der Trainer Hauptmann/Kunz am 15. April. Dann geht es um 19.30 Uhr bei der Haspo Bayreuth, die aus der Staffel Ost kommen, los. Am Samstag, den 22. April, empfangen die Kirchzeller um 19.30 Uhr aus der Staffel Nord den DHK Flensborg. Am dritten Spieltag der Relegations-Runde sind die Kirchzeller spielfrei. Damit stehen noch zwei Hinspiel-Begegnungen aus. Weiter geht es am Montag, den 01. Mai. Dann spielt der TVK um 17 Uhr daheim gegen das Team HandbALL Lippe II aus der West-Staffel, ehe es am Samstag, 06. Mai, auswärts gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen (Staffel Süd) geht.

Am 13./14. Mai starten die Rückspiele wie folgt:

Sonntag, 14. Mai, 17 Uhr: TV Kirchzell – Haspo Bayreuth

Donnerstag, 18. Mai (Uhrzeit noch offen): DHK Flensborg – TV Kirchzell

Samstag, 27. Mai, 18 Uhr: Team HandbALL Lippe II – TV Kirchzell

Montag, 29. Mai, 17 Uhr: TV Kirchzell – HG Oftersheim/Schwetzingen

 

 

Den Artikel habe ich auch für meine Heimatzeitung Main Echo geschrieben.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball-Liga, Staffel Süd-West, haben sich der TV Gelnhausen aufgrund des überragenden dritten Platzes nach Beendigung der Hauptrunde sowie die HSG Rodgau Nieder-Roden, die auf Platz vier kam, für die Qualifikation zur DHB-Pokalrunde behauptet.

Gespielt wird in zwei Dreier-Gruppen, die zuvor ausgelost wurden. Der TV Gelnhausen trifft in seiner Gruppe auf den Longericher SC Köln und den Wilhelmshavener HV. In der anderen Gruppe treffen der Bergische Panther, HSG Rodgau Nieder-Roden und der Stralsunder HV aufeinander.

„Mit dem Wilhelmshavener HV und dem Longericher SC Köln treffen wir zum Ende einer sehr erfolgreichen Saison auf zwei hochkarätige Mannschaften, gegen die wir noch einmal alles zeigen können und alles reinwerfen werden. Wir freuen uns darauf, auch einmal andere Vereine zu Gast zu haben und auch andere Hallen zu sehen”, ist es aus dem Gelnhäusener Lager zu vernehmen.

Während der Longericher SC Köln mit 35:17 Punkten in der Weststaffel hinter dem TV Emsdetten und der HSG Krefeld Niederrhein Platz drei belegen konnte, qualifizierte sich der Wilhelmshavener HV hinter TuS Vinnhorst, MTV Braunschweig und dem Stralsunder HV mit 32:16 Punkten als Tabellenvierter der Nord-Staffel für die Pokalrunde.

Gespielt wird im Modus jeder gegen jeden in Hin- und Rückspiel. Somit kommen auf die Barbarossastädter noch vier Partien zu. Der Gruppensieger qualifiziert sich zur neuen Saison für die erste Hauptrunde im DHB-Pokal.

Los geht es für das Team von Matthias Geiger am 15./16. April mit einem Auswärtsspiel in Köln beim Longericher SC. Der genaue Termin steht hier noch nicht fest. Anschließend hat der TVG spielfrei. Es folgen zwei Heimspiele in der Rudi-Lechleidner-Halle gegen den Wilhelmshavener HV (Samstag, 29. April, 19.30 Uhr) und gegen den Longericher SC Köln (Samstag, 6. Mai, 19.30 Uhr). Zum Abschluss muss der TV Gelnhausen am 20. Mai (19.30 Uhr, Nordfrost-Arena) beim Wilhelmshavener HV antreten.

 Ambitionierte Teams

Die HSG Nieder-Roden trifft mit dem Tabellenvierten der West-Staffel, den Bergischen Panthern, und dem Tabellendritten des Nordens, dem Stralsunder HV  auf ambitionierte Teams. Zumindest an die Raubkatzen aus der Gummersbacher Region hat man gute Erinnerungen, denn in der Corona-Rumpfsaison gewannen die Baggerseepiraten dort ihr Auftaktmatch, bevor die Runde dann der Pandemie zum Opfer fiel.

Gegen den Stralsunder HV betritt die HSG hingegen absolutes Neuland – auch fahrtechnisch. „Ich gebe zu, dass ich nach der Auslosung erst mal den Routenplaner angeworfen habe. Das ist schon eine Hausnummer, knapp 800 Kilometer einfache Strecke“, zeigte sich HSG-Pressesprecher René Marzo angesichts der notwendigen Planung mit etwas Sorgenfalten auf der Stirn. „Aber auch das werden wir irgendwie hinbekommen. Und im Gegenzug dürfen sich die Fans in Rodgau auf zwei tolle Heimspiele freuen.“ Los geht es schon direkt am Wochenende nach Ostern mit dem Auftakt vor heimischer Kulisse gegen eben jene Stralsunder. Die Teams stehen noch in engem Austausch bezüglich der konkreten Anwurfzeiten, wahrscheinlich wird die Partie wie gewohnt am Samstagabend um 19.30 Uhr terminiert.

 

 

Das Bild hat uns der TV Gelnhausen zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

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Als sich die Handball-Nationalmannschaft der Frauen am 03. April im Sport Centrum Kamen-Kaiserau zu ihrem letzten Lehrgang der Länderspiel-Saison traf, fehlte Torhüterin Isabell Roch (SCM Ramnicu Valcea). Die Großwallstädterin hat sich am linken Fuß verletzt, muss derzeit einen Gips tragen und läuft mit Krücken.
 
„Ich bin vor knapp zwei Wochen im Training umgeknickt und hab mir was am Außenfuß gebrochen“, sagt Isabell Roch. Sie ist froh, dass sie um eine OP herum kommt und meint: „Ich muss jetzt erst einmal für einige Zeit einen Gips tragen. Danach fängt die Reha an.“ 
 
Sie wird daher nicht nur den Lehrgang, sondern auch die WM-Play-off-Spiele gegen Griechenland verpassen. Das Hinspiel findet am 09. April in Hamm statt, das Rückspiel ist am 12. April im griechischen Chalkida statt. „Das ist natürlich sehr schade, aber nicht zu ändern. Ich bin trotz allem sehr froh, dass ich nicht operiert werden muss“, so die Nationaltorhüterin.
 
Wir wünschen ihr gute Besserung und alles Gute!
 
Das Bild hat uns Isabell zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür