Liebe Leserinnen, liebe Leser.
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Am heutigen Montag begannen in Essen die deutschen Tennis-Jugend-Hallenmeisterschaften 2022. Gespielt wird in den Altersklassen weiblich und männlich 14 bis 18. Ebenfalls wird in allen Altersklassen Doppel gespielt.
Die besten acht Jugendlichen aus ganz Deutschland sind gesetzt und greifen erst am Mittwoch ins Geschehen ein. Die restlichen Spieler und Spielerinnen aus dem 32er-Feld spielen in Dreier-Gruppen jeder gegen jeden. Daher sind zwei Einzel-Spiele garantiert. Der jeweilige Gruppenerste zieht ins Hauptfeld ein und dort geht es im Ko-System weiter.
Aus der hiesigen Region spielen vom TV Aschaffenburg Ben Ostheimer in der AK 16 und Henry Sommer in der AK 14 mit. Philipp Müssig, ebenfalls AK 14, ist als Nachrücker gemeldet. Egal, wie die TVA-Jungs spielen – für sie ist es schon vor Turnierbeginn ein großer Erfolg, bei den Deutschen mit dabei zu sein, um sich mit den Besten aus ganz Deutschland zu messen.
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Einen weiteren Inklusions-Stützpunkt vom Bayerischen Tennisverband gibt es in Aschaffenburg. Neben dem SC WB Aschaffenburg wird der TC Schönbusch Aschaffenburg ab sofort ein regelmäßiges Tennisangebot für Menschen mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung anbieten. Der Stützpunkt wurde offiziell durch den Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg, Jürgen Herzing, eröffnet. Gleichzeitig fand auch ein „Schnuppertraining“ statt.
„In Zusammenarbeit mit der Comenius-Schule, mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und den Kids mit Handicap wollen wir es allen Menschen mit Behinderung ermöglichen, den Tennissport zu betreiben“, sagt Holger Dreisbusch, Mitglied des Vorstandes. Das Augenmerk, so Dreisbusch, liegt auf Rollstuhltennis. „Diesen wollen wir in Aschaffenburg etablieren“, so der TCS-Vizepräsident.

Vizepräsident Holger Dreisbusch (links) und OB Jürgen Herzing bei der Eröffnung
Die Voraussetzungen hierfür wurden mit den neu gestalteten Allwetter-Plätzen auf der Anlage geschaffen. „Damit können wir Rollstuhltennis im Sommer wie im Winter anbieten.“ Gefreut hat sich die TCS-Vorstandschaft über die Leihgabe des BTV. Der Verband stellt zunächst dem Verein spezielle Sport-Rollstühle zur Verfügung, die dann ausgeliehen werden können. um Rollstuhltennis auszuprobieren.
Vertreter der Stadt Aschaffenburg
An dem Info-Tag waren auch Vertreter vom Sportsenat der Stadt und der Tennis-Regionalvorsitzende Nordbayern Walter Haun anwesend. Peter Seidl, mehrmaliger deutscher Meister im Rollstuhltennis, war auf der Anlage, hat ein Show-Match gespielt und stand für Fragen zur Verfügung.
Wie Holger Dreisbusch weiter berichtet, hat der Verein eine neue Stelle geschaffen, die sich um Inklusion im Verein kümmert und Ansprechpartner für alle Fragen ist. Der ehemalige TCS-Bundesligaspieler Oliver Bergmann wird sich um die Belange kümmern. Auch soll es eine Inklusions-Sportgruppe innerhalb des Vereins geben.

Jonas Brehm liebt den Tennissport
Walter Haun sagte: „Ich freue mich, dass mit dem TCS nun der insgesamt 14. Inklusionsstützpunkt im Bayerischen Tennisverband eingerichtet wurde. Rollstuhltennis hat die gleichen Regeln wie normales Tennis, mit der einen Ausnahme, dass der Ball zweimal aufspringen darf, das zweite Mal auch außerhalb des Feldes.“ Und Peter Seidl, den ein Skiunfall in den Rollstuhl zwang, ergänzte: „Wichtig ist vor allem die Basis, der Kinder- und Breitensport. Da Rollstuhltennis ein sehr inklusiver Sport ist, kann er auch problemlos mit „Fußgängern“ gespielt werden, was das Miteinander fördert und Berührungsängste abbaut“, so Seidl weiter.
Info Rollstuhltennis
Rollstuhltennis wurde 1976 durch den Amerikaner Brad Parks „erfunden“. Rollstuhltennis ist national mit einem eigenen Referat im Deutschen Tennis Bund vertreten, international wird es von der ITF (International Tennis Federation) geregelt. Diese erstellt auch wöchentlich die Weltranglisten im Einzel und Doppel. Rollstuhltennis wird in über 90 Ländern der Welt gespielt, es gibt über 170 Turniere weltweit in denen Weltranglistenpunkte und Preisgeld vergeben werden.“ Auch bei Grand Slam Turnieren wie in Melbourne, Paris, Wimbledon und New York wird zeitgleich auf derselben Anlage eine Rollstuhlkonkurrenz ausgetragen. Rollstuhltennis kann problemlos auf allen Belägen gespielt werden.
Die Bilder hat uns der TCS zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.
Das Beitragsbild zeigt Peter Seidl, mehrfacher deutscher Meister im Rollstuhltennis
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In der Tennis Winterrunde ging es letzte Woche wieder heiß her. Im Nachholspiel in der Tennis-Winterrunde haben die Damen des TV Aschaffenburg in der Landesliga 2, Gruppe 062 NO, gegen den TC Schönbusch Aschaffenburg einen 5:1-Erfolg eingefahren. Carla Dietershagen gewann auf eins gegen Joline Rösch mit 6:4, 6:3. Kristina Malzer an zwei hatte beim 6:2, 6:1 gegen Lilly Rehberg keine Mühe. Lediglich Mara Kempf (an drei) musste gegen Hannah Stenger beim 6:4, 7:5 alles aufbieten. Einzig Matilda Raab vom TCS holte an vier gegen Lotte Löser mit 6:2, 6:4 den Ehrenpunkt im Einzel. Auch die Doppel gingen beide an den TVA, wobei das Einser-Doppel hart umkämpft war und der Match Tiebreak entscheiden musste.
Bei den Herren 40 in der Landesliga 2, Gruppe 070 NO, verlor der TV Aschaffenburg auch sein zweites Spiel in der Runde und steht nun erst einmal auf dem letzten Tabellenplatz. Gegen die TG Kitzingen gab es eine 2:4-Niederlage. Stefan Sommer, Michael Zengel und Josef Kortus mussten sich geschlagen geben, wobei Kortus sich erst im Match Tiebreak beugen musste. Anders lief es bei Jens Neie an vier. Er entschied den Match Tiebreak für sich. Nachdem es nach den Einzeln 3:1 für Kitzingen stand, wurden die Doppel aufgeteilt und das Match endete damit mit 4:2 für die TG.
Goldbach mit Unentschieden
In der AK Herren 60, Landesliga 2, Gruppe 082 NO, wurde auch gespielt und zwar trennten sich der TC Goldbach und der TSV Karlstadt mit 3:3. Im Einzel gewannen die Goldbacher Stefan Lobert an zwei und Rolf Sannemann an vier. Auch hier wurden nach dem 2:2-Zwischenstand die Doppel geteilt.
Der TC RG Alzenau hingegen wartete mit einem 4:2-Erfolg gegen die TG Heidingsfeld auf. Jan Mielsch (an eins), Norbert Steiner an drei und Tobias Nekolla (vier) sorgen für das 3:1 nach den Einzeln. Mielsch/Steiner gewannen anschließend noch das Einser-Doppel im Match Tiebreak mit 10:7.
Die Jugend griff ebenfalls zum Schläger und bei den Bambinis 12, Nordliga 1 Gruppe 132, gewann der TV Aschaffenburg mit 6:0 gegen die TG Würzburg. Linus Hübner, Niklas Fues, Jannis Koma und Valeriia und Davyd Kurolap spielten gut auf und gewannen souverän.
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Einen tollen Erfolg erzielte Ben Ostheimer vom TV Aschaffenburg am vergangenen Wochenende. Der erst 15-Jährige gewann ein stark besetztes DTB-A7-Herrenturnier in Hochheim/Main. Ben Ostheimer war an vier gesetzt und traf zunächst auf Nico Ritz vom TC BW Bad Ems. Hier lag der Aschaffenburger bereits mit 3:6 und 1:2 zurück. Nun besann sich Ostheimer auf seine Stärken, gewann Satz zwei mit 7:6 und den Match Tiebreak mit 13:11.
Nächster Gegner war Kaspar Mathes vom TC Gensingen. Auch hier behielt Ostheimer mit 6:4, 6:4 die Oberhand. Im Halbfinale traf der TVA-Nachwuchsspieler auf Kristian Janci (MTV Bamberg). Der 18-jährige gebürtige Slowake war im Januar noch im ITF-Junior-Ranking die Nummer 534, spielt erst seit einem halben Jahr in Deutschland und war zuvor in einer Tennis-Akademie in China. Gegen ihn gewann Ostheimer recht glatt mit 6:1, 6:3, ehe im Endspiel Etienne Lutz vom TC Weinheim und die Nummer eins der Setzliste, wartete. Der junge Aschaffenburger spielte unbekümmert auf und gewann schließlich mit 6:2, 6:4.
Das Bild hat uns die Fam. Ostheimer zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.
Den Artikel könnt Ihr auch in meiner Heimat Zeitung Main Echo lesen.
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Einen weiteren Inklusions-Stützpunkt vom Bayerischen Tennisverband gibt es in Aschaffenburg. Der TC Schönbusch Aschaffenburg wird ab sofort ein regelmäßiges Tennisangebot für Menschen mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung anbieten. Deshalb gibt es am heutigen Samstag, 12. November, einen Inklusions-Tag auf der Tennisanlage des TCS, an dem der Stützpunkt offiziell durch den Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg eröffnet wird. Gleichzeitig findet an diesem Tag auch ein „Schnuppertraining“ statt.
„In Zusammenarbeit mit der Comenius-Schule, mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und den Kids mit Handicap wollen wir es allen Menschen mit Behinderung ermöglichen, den Tennissport zu betreiben“, sagt Holger Dreisbusch, Mitglied des Vorstandes. Das Augenmerk, so Dreisbusch, liegt auf Rollstuhltennis. „Diesen wollen wir in Aschaffenburg etablieren“, so der TCS-Vizepräsident.
Die Voraussetzungen hierfür wurden mit den neu gestalteten Allwetter-Plätzen auf der Anlage geschaffen. „Damit können wir Rollstuhltennis im Sommer wie im Winter anbieten.“ Gefreut hat sich die TCS-Vorstandschaft über die Leihgabe des BTV. Der Verband stellt zunächst dem Verein spezielle Sport-Rollstühle zur Verfügung, die dann ausgeliehen werden können. um Rollstuhltennis auszuprobieren.
Heute wird es deshalb einen Infotag geben, bei dem „der Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg, Jürgen Herzing die Eröffnung übernehmen wird. Desweiteren haben ein Vertreter vom Sportsenat der Stadt und der Tennis-Regionalvorsitzende Nordbayern Walter Haun ihr Kommen zugesagt“, so Dreisbusch. Peter Seidl, mehrmaliger deutscher Meister im Rollstuhltennis, ist auf der Anlage und wird ein Show Match spielen und er wird für Fragen zur Verfügung stehen.
Wie Holger Dreisbusch weiter berichtet, hat der Verein eine neue Stelle geschaffen, die sich um Inklusion im Verein kümmert und Ansprechpartner für alle Fragen ist. Der ehemalige Bundesligaspieler Oliver Bergmann wird sich um die Belange kümmern. Auch soll es eine Inklusions-Sportgruppe innerhalb des Vereins geben.

Das Bild zeigt Jonas mit Katharina Hobgarski beim diesjährigen internationalen Damen-Tennis-Turnier im Juli beim TCS
Der 17-jährige Jonas Brehm hat seit seiner Geburt das Down Syndrom. Wie uns sein Papa erklärte, verursacht das Down Syndrom zum einen eine geistige Entwicklungsverzögerung, die unterschielich stark oder schwach ausfallen kann und mit körperlichen Beeinträchtigungen einhergeht. Bei Jonas war es so, dass er einen kleinen Herzfehler hatte, der sich mittlerweile verwachsen hat und er musste am Darm operiert werden. Typisches Merkmal für das Down Syndrom ist die geringere Grundspannung in der Muskulatur, was beim Sport einschränkt. Das heißt, dass die Menschen mit dieser Behinderung nicht so spritzig und agil sind.
Doch Jonas ist begeisterter Tennisspieler, betreibt den Sport seit er sieben ist -in den letzten zwei, drei Jahren hat er regelmäßig Training. Er spielt sehr gerne Fußball, hört gerne Musik und spielt selbst E-Bass.
Jonas hat uns ein paar Fragen beantwortet:
Jonas, seit wann spielst Du Tennis und wie oft die Woche spielst Du?
“Ich spiele jeden Donnerstag eine Stunde mit meinem Trainer Martin (Martin Muzikant, Trainer beim TCS, Anm. d. Red.). Mit ihm trainiere ich alleine. Tennis spiele ich seit ich sieben Jahre alt bin”.
Was macht Dir am meisten Spaß, wenn Du mit Deinem Trainer eine Einzelstunde hast?
“Da macht mir alles Spaß”.
Mit wem spielst Du überwiegend Tennis?
“Ich spiele mit meinem Papa, mit meinem Trainer und mit Oliver Bergmann (ehem. Bundesligaspieler und ab sofort Ansprechpartner für Inklusion beim TCS, Anm. d. Red.)”
Was ist Dein Lieblingsschlag beim Tennis?
“Meine beidhändige Rückhand. Die Vorhand spiele ich einhändig.”
Hast Du denn einen Lieblingsspieler?
“Ja, Alexander Zverev und Rafael Nadal.”
Und was sind Deine Pläne für die Zukunft im Tennis?
“Ich würde sehr gerne Mannschaft spielen und auch Turniere.”
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Diesen Sonntag findet in der Tennis-Winterrunde der Damen Landesliga 2, Gruppe 062 NO, ein Nachholspiel vom Oktober statt. Der TV Aschaffenburg trifft im Stadtderby auf den TC Schönbusch Aschaffenburg und man darf gespannt sein, wer dieses Match für sich entscheiden wird.
Bei den Herren 40 in der Landesliga 2, Gruppe 070 NO, muss der TV Aschaffenburg gegen die TG Kitzingen antreten. Während Kitzingen erst jetzt in die Winterrunde einsteigt, hat der TVA schon einmal verloren. Weiter spielen der TSV Karlstadt gegen den TSV Maßbach.
Der TC Goldbach muss in der Landesliga 2, Gruppe 082 NO, bei den Herren 60 gegen den TSV Karlstadt antreten. Für Goldbach ist es das zweite Match. Karlstadt hingegen greift erstmals in dieser Runde zum Schläger. Auch in der Partie zwischen dem TG Heidingsfeld und dem TC RG Alzenau geht es für beide zum ersten Mal in der Halle um Punkte.
Jugend greift zum Schläger
Auch die Jugend greift zum Schläger. So kommt es bei den Bambini 12, Nordliga 1 Gruppe 132, zur Begegnung zwischen dem TV Aschaffenburg und der TG Würzburg. Beide Nachwuchsteams haben schon einmal gewonnen und beide wollen gern den zweiten Sieg einfahren.
Den Artikel habe ich auch für meine Heimatzeitung Main Echo geschrieben.
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Beim 1. Playsight Cup der Jugend beim TC Oberwerth Koblenz hat Philipp Müssig vom TV Aschaffenburg jüngst die Alterskonkurrenz U 14 gewonnen. Der an eins Gesetzte gewann nach einer Freirunde gegen Max Schmolik vom TC Birkenhain-Albstadt mit 6:2, 6:0, musste dann im Halbfinale gegen Yannis Ross (TC Bad Ems) beim 6:3, 2:6, 10:6 alle Register ziehen. Im Finale wartete Bennet Blum (TC Hambachtal). Der an vier gesetzte Blum bezwang im Halbfinale die Nummer zwei Nicolas Kühn vom TV Buchschlag mit 7:6, 2:6, 10:4. Philipp Müssig spielte im Endspiel konzentriert auf und holte sich mit 6:2, 7:5 verdient den Sieg.
Das Bild hat uns die Familie Müssig zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.
Den Artikel habe ich auch für meine Heimatzeitung Main Echo geschrieben.
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Den Sandhasen-Pokal beim traditionellen Hallentennis-Turnier des TK Kahl gewann Torben Steinorth vom TC Weinheim. Der 23-Jährige, der derzeit in der deutschen Rangliste auf 118 steht, war an eins gesetzt und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Mit stoischer Ruhe ging er alle seine Matches an – so auch das Endspiel. In diesem stand er Joel Link, Nummer fünf der Setzliste, gegenüber und gewann das Turnier mit 6:4, 6:4.
Zuvor gab es für Steinorth Siege über Nils Düppe (TC Sprendlingen, 6:1, 6:1), Oskar Oliver Stuchlik (TEC Darmstadt, 7:6, 6:3) und Jan Gehb vom TV Buschschlag (6:4, 6:3). Kämpfen musste der neue Sandhasen-Pokal-Gewinner gegen Endrico Hao Le vom Kasseler TC und an sechs gesetzt. Mit 6:3, 7:6 setzte sich der Favorit am Ende im Halbfinale durch.
Sein Endspielgegner Joel Link, Nummer 260 DR, gewann gegen Konstantin Kukaras (TC Heidelberg) mit 6:1, 6:4 und gegen Mathis Dahler vom TC Bernhausen mit 6:2, 6:0. Danach traf Link auf Mike Steib vom TC WB Würzburg. Die Nummer zwei der Setzliste wollte heuer unbedingt das Turnier gewinnen, musste er sich doch schon im vergangenen Jahr nach hartem Kampf Julian Schöller (TC Oberstenfeld) geschlagen geben. Doch Steib, in der deutschen Rangliste an 119 geführt, fand in Link seinen Meister und musste sich mit 3:6, 6:7 geschlagen geben. Er kam mit der druckvollen Vorhand seines Gegners nicht zurecht und war daher nicht ganz zufrieden mit sich selbst. Auf Link wartete dann im Halbfinale Alexandros Araouzos vom TC Heidelberg. Allerdings musste der Heidelberger nach einem 1:3-Rückstand verletzungsbedingt aufgeben.
Gute Aufschläge, druckvolle Vorhand
Im Endspiel sahen die Zuschauer dann zwei Akteure, die beide mit guten Aufschlägen glänzten und beide viel Druck mit der Vorhand machten. Steinorth führte schnell mit 3:1, ehe Link bis auf 4:5 herankam. Mit einem Ass beendete Steinorth den ersten Satz nach einer knappen Stunde. Im zweiten Satz drehte sich das Blatt und Link hatte die Nase vorn, Steinorth zog nach. Nach dem 4:4 gelang dem Weinheimer ein Break und dieses reichte, um sich am Ende mit 6:4 Satz zwei und damit den Sieg zu holen. „Ich hatte jüngst Corona und war eine Weile gesundheitlich nicht auf der Höhe. Umso mehr freut es mich, dass ich hier gewonnen habe. Es war ein toll organisiertes Turnier und ich habe mich sehr wohlgefühlt“, freute sich Torben Steinorth über seinen Erfolg.
TKK-Sportwartin Steffi Urbanek dankte allen, die mithalfen, dass der Sandhasen-Pokal in seiner 45. Auflage wieder ein voller Erfolg war, bedauerte es aber ein bisschen, dass heuer nicht so viele lokale Spieler gemeldet hatten. So hielt Robin Frühwacht vom TC Birkenhain-Albstadt für die Region die Fahne hoch, musste sich aber – nachdem sein erster Gegner wegen Erkrankung abgesagt hatte – in der zweiten Runde Benedikt Novak vom SC Uttenreuth mit 4:6, 3:6 geschlagen geben. Die Zwillinge Max und Moritz Wolz aus Seligenstadt kamen über die erste Runde nicht hinaus. Auch für Paul Wolz vom TC WB Würzburg und Sebastian Egidy (TG Veitshöchheim) war schnell Schluss.
Den Artikel könnt Ihr auch in meiner Heimatzeitung Main Echo lesen.