Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Der TV Großwallstadt hatte am Samstag in der zweiten Handball-Bundesliga den VfL Eintracht Hagen zu Gast, wollte unbedingt einen Sieg einfahren – doch am Ende blieb es beim 26:26 (16:16). Das spannende und umkämpfte Spiel wollte keinen Sieger finden. Dabei hätte die Schlussphase nicht dramatischer sein können und am Ende stand die Frage: war das jetzt eine gerechte Punkteteilung oder war der eine Punkt dem Spielverlauf nach für die Hausherren zu wenig? Fakt ist, dass die Gäste im gesamten Spiel nur dreimal die Führung übernehmen konnten. Das erste Mal beim 1:0 in der ersten Spielminute und dann wieder beim 25:24 (57.) und 26:25 in der 59. Spielminute. Fakt ist auch, dass der VfL auf sechs verletzte Spieler verzichten musste, die Lücken mit Akteuren teilweise aus der Oberliga auffüllten und sogar die Spieler Julian Renninger und Valentin Schmidt auf der Auswechselbank die Verantwortung übernehmen mussten, weil der VfL-Trainer Stefan Neff und sein Co-Trainer Pavel Prokopec mit Corona ausfielen. Und Fakt ist auch, dass der TVG in Halbzeit eins einen Sieben-Tore-Vorsprung verspielte. 

Der TVG, der ohne die Verletzten Tom Jansen und Dennis Weit antrat, wusste, was die Stunde geschlagen hat und begann sehr engagiert und konzentriert. Dass die Gäste nach ihrem Negativlauf von sieben verlorenen Spielen in Folge ebenfalls heiß auf einen Sieg waren, versteht sich von selbst und das erste Tor in der Begegnung gehörte ihnen. In der Folge aber spielten die Hausherren groß auf und gingen über 6:2 und 8:4 mit 12:5 (16.) in Führung. Diese hätte schon höher sein können, denn dazwischen lagen noch zwei vergebene Siebenmeter und einige vergebene Chancen. Doch was die begeistert mitgehenden Zuschauer sahen, war richtig gut. Tolle Anspiele, schöne Treffer, eine zupackende Abwehr und ein starker Jan-Steffen Minerva im Tor. Zwischen der 16. und der 18. Minute kam dann ein kleiner Hänger, den Hagen nutzte, um auf vier Tore zu verkürzen (8:12). TVG-Coach Ralf Bader nahm die Auszeit und seine Jungs erhöhten schnell auf 14:9. In den letzten Minuten vor der Pause riss dann der Faden. Die Gastgeber waren unkonzentriert, erlaubten sich viele Fehler, rieben sich an der aggressiv spielenden Gäste-Abwehr auf. Der VfL nutzte die Fehler des TVG aus und kam durch Gegenstöße auf 14:13 heran. Erneut nahm der TVG-Trainer die Auszeit. Diese verpuffte und es ging mit 16:16 in die Pause. Der TVG hatte sich mit Fehlern das Leben selbst schwer gemacht und den Gegner wieder ins Spiel zurück gebracht.
 
Die Gäste ließen sich nicht abschütteln
 
Nach Wiederbeginn sorgten der sehr gute Mario Stark und Savvas Savvas für das 18:16. Aber die Gäste ließen sich nicht mehr abschütteln, hatten Lunte gerochen. Beim 19:18 hielt der gut aufgelegte Minerva einen freien Ball und verhinderte so zunächst das Unentschieden. Wieder zogen die Großwallstädter auf zwei Treffer davon und Görkem Bicer sorgte gar für das 24:21 (48.). Doch der Vorsprung sollte nicht reichen. Die Partie, in der sich beide Teams gerade in der Endphase mit Fehlern überboten, wurde immer spannender. Der TVG brachte den besten Hagener Torschützen Gharelho Norouzinezhad nicht in den Griff. Er war es, der mit seinen Treffern für das 24:24 (55.) sorgte. Der Gastgeber nahm seine dritte Auszeit und der Coach gab letzte Anweisungen. Wieder war es ein schlechter Pass, den der VfL zur ersten Führung (25:24) seit dem 1:0 nutzte. Florian Eisenträger glich postwendend aus. Und sofort wieder eine Unkonzentriertheit und es stand 26:25 für die Gäste. Dramatischer konnte eine Schlussphase nicht sein. Beide Teams gaben nun alles und Mario Stark tankte sich zum 26:26 durch. Hagen nahm die Auszeit (58.52 Minuten), hielt den Ball lange in seinen Reihen und der Abschluss war nicht ideal, denn Minerva kam an den Ball. Der Pass ging auf Savvas, doch sein Wurf ging irgendwo in der Hagener Deckung unter. 
 
Der Hagener Valentin Schmidt machte seiner Mannschaft nach Spielende ein großes Kompliment für die kämpferische Leistung und war aufgrund der personellen Lage zufrieden mit dem Gesehenen. Beim TVG hatte man sich mehr erhofft, denn gerade in der Schlussphase wurde dreimal der Ball verloren, dreimal reagierte Hagen mit einem erfolgreichen Konter. „Hagen hat sehr gut verteidigt. Wir haben die letzten zehn Minuten nicht mehr so konsequent den Ball weiter gespielt und es fehlte der nötige Zug zum Tor, der die Entscheidung hätte bringen können,“ so Torhüter Jan-Steffen Minerva.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Der TV Großwallstadt hat die Tage intern an Personalien gebastelt und Nina Mattes ist nun die  Teammanagerin, während Michael Spatz neben seiner Tätigkeit als sportlicher Leiter auch als Geschäftsführer fungiert (lest demnächst hier mehr).

Heute Abend geht die Hatz in der zweiten Handball-Bundesliga nach Punkten weiter und der TVG muss unbedingt etwas Zählbares gegen den VfL Eintracht Hagen einfahren, will er sich von den unteren Tabellenplätzen weg bewegen.

Der Aufsteiger avancierte gleich zu Beginn der Saison zur Überraschungsmannschaft schlechthin und gewann souverän seine ersten vier Spiele, bevor die Serie jäh vom TVG gestoppt wurde. Das Team von Ralf Bader konnte in Hagen ein knappes 32:31 für sich verbuchen und sich damit den ersten Saisonsieg erspielen. Doch die Mannschaft von Gästetrainer Stefan Neff ließ sich nicht beirren und feierte weitere Erfolge gegen die Top-Teams aus Gummersbach und Essen. Aktuell geht die Leistungskurve allerdings deutlich nach unten, denn Hagen konnte keines der letzte sieben Spiele mehr gewinnen. Dementsprechend mit Frust im Bauch werden Gäste an den Untermain reisen, um gegen Großwallstadt endlich wieder Punkte zu erspielen.

Eintracht Hagen klagt aktuell über einige Verletzungssorgen, standen doch zuletzt sechs Spieler des Stammkaders nicht zur Verfügung. Wer aus diesem betroffenen Personenkreis am Samstag wieder aufs Parkett zurückkehren wird, ist ungewiss. Durch den dezimierten Innenblock ist Hagens Abwehr natürlich geschwächt, man hat hier mit Spielern der zweiten Mannschaft und Talenten aus der Jugend aufgefüllt. Dennoch sind die wichtigen Positionen mit hochkarätigen Stammkräften besetzt: Philipp Vorlicek, Jan-Lars Gaubatz und Tim Stefan zählen ebenso wie die Außenspieler zu  den Top-Torjägern des Teams.

TVG-Trainer Ralf Bader erwartet ein Spiel auf Augenhöhe: „Mit Hagen kommt eine Mannschaft zu uns, gegen die wir uns fest vorgenommen haben und auch zu 100 Prozent davon überzeugt sind, dass wir mit viel Leidenschaft und Kampfkraft die Punkte bei uns zu behalten. Und das ist auch das einzige Ziel, das wir verfolgen.“ Er muss auf Tom Jansen und Dennis Weit verzichten.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

Es geht in den Endspurt in der dritten Handball-Liga, Staffel E. Für den TV Kirchzell ist heute Abend in Bayreuth schon das letzte Spiel. Allerdings hängen bei diesem Gegner die Trauben sehr hoch. Immerhin überzeugt die HaSpo schon fast die ganze Runde mit guten Ergebnissen.  Das Hinspiel im vergangenen November gewannen allerdings die Kirchzeller mit 31:28 und zeigten damals eine sehr starke Leistung. Das war auch das erste Spiel, in dem Alex Hauptmann und Andi Kunz das Sagen auf der Bank hatten. In der Zwischenzeit hat das Trainer-Duo 13:7-Punkte mit der Mannschaft geholt. Jetzt sollen die nächsten Zähler her. „Wir haben damals zu Hause ein Klassespiel gesehen und gemacht. Wir fahren mit einer großen Portion Respekt nach Bayreuth. Nichtsdestotrotz wollen wir unsere Chancen nutzen. Dementsprechend bereiten wir uns vor, um das Spiel zu gewinnen“, sagte Andi Kunz. Er weiß, dass sich sein Team auf eine tolle und emotionsgeladene Atmosphäre einstellen muss.

Der Kader der Hausherren ist breit und sie spielen eine 3-2-1-Deckung, kommen mit viel Tempo. Außerdem haben sie mit Paul Saborowski im rechten Rückraum einen guten Torschützen, der mit 96 Treffern im Moment auf Platz drei der besten Torschützen steht. Andi Kunz: „Wir müssen vom Kopf her und taktisch und handballerisch für diese Aufgabe bereit sein. Auf keinen Fall dürfen wir die Nerven verlieren, sondern müssen mit einer gesunden Mischung aus Mut, Risiko und Spieldisziplin auftreten.“  

Wichtiges Spiel im Odenwald 

Mit einem weiteren Verletzten trat die HSG Bieberau/Modau die Heimreise vom Spiel in Wetzlar an. Nach Spieß und Klug kam jetzt noch Kapitän und Abwehrstratege Till Buschmann mit einer Knieverletzung dazu. Für ihn dürfte die Saison auch zu Ende sein und er wird seinem Team an allen Ecken und Enden fehlen.

Damit gehen den Falken nicht nur zahlenmäßig die Spieler aus, sondern auch die Möglichkeiten die Spielzeiten dosiert zu regulieren. Bereits in den letzten Partien mussten vereinzelt Spieler 60 Minuten durchspielen, was sich naturgemäß auf die Leistung auswirkt. Trotzdem heißt es für die Falken in den beiden letzten Spielen noch einmal alle Kräfte zu bündeln und das letzte raus zu holen, denn von Platz drei bis acht sind alle Mannschaften noch so dicht zusammen, dass sich hier noch krasse Verschiebungen ergeben können. 

Um allen Eventualitäten vorzubeugen, sollten die Falken noch mindestens einen Punkt holen. Gegen den HC Erlangen wird es schwer, denn die junge Truppe aus dem Frankenland hat eine sehr gute Runde gespielt und belegt zu Recht Platz zwei der Tabelle. Erlangen spielt eine starke 3 – 2 – 1-Abwehr und erarbeitet sich hieraus immer wieder Chancen zum Tempogegenstoß und einfachen Toren. Da heißt es für Groß-Bieberau im Angriff äußerst diszipliniert zu spielen, die Fehler auf das Mindestmaß zu reduzieren und jede Chance zu nutzen. In der Abwehr muss gefightet werden, vor allem der Torjäger Erlangens, Tarek Marschall, muss an die Leine genommen werden, von ihm geht höchste Gefahr aus. 

Am Sonntag hat der TV Gelnhausen die HSG Rodgau Nieder-Roden zu Gast. Die Gäste kommen nach ihrem letzten Erfolg gegen den Tabellenführer Hanau mit breiter Brust.

Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

Handball-Nationaltorhüterin Isabell Roch hat ihren Vertrag beim rumänischen Erstligisten SCM Ramnicu Valcea um ein Jahr bis 2023 verlängert. Die 31-Jährige wechselte im Sommer 2021 vom Erstligisten Borussia Dortmund nach Rumänien und unterschrieb dort zunächst einen Ein-Jahres-Vertrag. 
 
„Hier wird sehr professionell gearbeitet. Wir haben eine eigene Halle, einen eigenen Wellness-Bereich, zwei Physios, die uns jederzeit zur Verfügung stehen, wir übernachten bei einem Auswärtsspiel grundsätzlich einen Tag vorm Spieltag in einem Hotel. Landschaftlich ist Rumänien wirklich sehr schön und ich fühle mich hier richtig wohl. Die Leute im und um den Verein sind unglaublich nett und hilfsbereit. Es passt also alles“, sagt Isabell. Und – was sie sehr schätzt – ist, „dass ich hier mit Respekt behandelt werde. Das war in der Vergangenheit nicht immer so.“ Auch ihrem Freund, der sie – wann immer es möglich ist – besucht, gefällt es sehr gut in der Region.
 
Das Ziel des Clubs ist es, unter die ersten drei zu kommen. „Die Leistungsdichte in unserer Liga ist eng beisammen. Da kann auch schonmal der Erste gegen den Zehnten Punkte lassen. Generell gibt es keine leichten Spiele für uns“, sagt die sympathische Torhüterin. 
 
Mit ihrer Mannschaft SCM Ramnicu Valcea steht sie aktuell auf dem dritten Tabellenplatz der rumänischen Liga. Auch in der European League sind Isabell Roch und Co. aktiv. In der Gruppe D belegt die Mannschaft aktuell den zweiten Platz hinter dem dänischen Tabellenführer Viborg.
 
Derzeit spielt Isabell bei der EM-Qualifikation mit und steht bei der deutschen Nationalmannschaft im Tor. Am heutigen Freitag reist der DHB-Tross nach Rotterdam, wo am Samstag dann das Rückspiel gegen die Niederlande auf dem Plan steht. In der Quali-Gruppe drei steht Deutschland derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz. Die ersten beiden Teams einer jeder der sechs Gruppen sind bei der EHF EURO 2022 dabei. Die EM wird vom 04. bis 20. November in Slowenien, Nordmazedonien und Montenegro ausgetragen.
 
Vita Isabell Roch
 
Sie spielte in der Handball Bundesliga Frauen für den Thüringer HC, die FSG Sulzbach/Leidersbach, Borussia Dortmund, HSG Blomberg-Lippe, SG BBM Bietigheim und TuS Metzingen. Zweimal wurde sie deutscher Meister (2017 mit Bietigheim, 2021 mit Dortmund), hinzu kommen zwei deutsche Meisterschaften mit der B-Jugend (2006 und 2007). Im Jahr 2008 bekam sie die Auszeichnung als beste Nationaltorhüterin des Vier-Nationen-Turniers in Polen und 2009 folgte die Auszeichnung als beste Nationaltorhüterin des Vier-Nationen-Turniers in Deutschland (Altlandsberg).
 
Das Bild von Isa hat uns ihr Verein, SCM Ramnicu Valcea, zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür. Multumesc pentru poza!!!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die HSG Hanau hat in der dritten Handball-Liga, Staffel E, nach der Niederlage in der vergangenen Woche gegen Erlangen nun auch im Derby bei der HSG Rodgau Nieder-Roden den Kürzeren ziehen müssen. 

Bis zur 40. Minute erspielte sich der Gast eine sichere Führung, ehe am Ende das zweite Spiel in Folge mit 21:26 (11:7) verloren ging.

Durch diesen Sieg hat es Nieder-Roden zwei Spiele vor Schluss nun selbst in der Hand, die Abstiegsrunde zu vermeiden. Mit 21:15 Punkten stehen die Baggerseepiraten aktuell auf einem  sechsten Platz. Die bereits sicher für die Aufstiegsrunde qualifizierte HSG Hanau markiert aktuell zwar noch die Tabellenführung mit 28:10 Punkten, die Niederlage verschafft aber dem HC Erlangen II die Möglichkeit mit zwei Siegen aus ihren beiden letzten Spielen die Saison auf Rang eins zu beenden und an der HSG vorbeizuziehen.

„Leider ist eingetreten, was wir eigentlich verhindern wollten. Wir hatten bis zur 40. Spielminute das Spiel fest im Griff und verlieren im Anschluss komplett den Faden. Nieder-Roden hat gekämpft und es die letzten 20 Minuten gut gemacht. Ich glaube an die Jungs und weiß, was für ein Potenzial in ihnen steckt. Leider zeigen sie dieses nicht über die vollen 60 Minuten, da gilt es anzusetzen und dann werden wir auch wieder bessere Spiele zeigen“, sagte Hanaus Trainer Hannes Geist.

Hanau zeigte sich im Vergleich zur Vorwoche gut erholt und startete vor 370 Zuschauern konzentriert in die Partie. Kämpferische Gastgeber hielten zwar gut dagegen, wurden Hanau allerdings bis zum Pausenpfiff nie gefährlich (11:7).

Auch die ersten zehn Minuten nach dem Seitenwechsel war das Spielbild unverändert. Hanau konnte seinen Vorsprung sogar auf 16:10 weiter ausbauen. Was danach geschah, konnte sich niemand so wirklich erklären. Die Gäste zeigten sich nun enorm unkonzentriert und viele individuelle Fehler waren die Folge. Das ermöglichte es Nieder-Roden, sich für ihre kämpferische Leistung zu belohnen. In den nächsten sieben Minuten gelang dem Gastgeber ein 8-2-Torelauf und damit die 18:17 Führung. Hanau hatte komplett den Faden verloren und stand völlig neben sich.

Mit der Unterstützung der eigenen Fans im Rücken setzte Nieder-Roden  alles daran, die Führung über die Zeit zu bringen. Dies gelang ihnen auch sehr gut, denn Hanau hatte nur noch wenig entgegenzusetzen. So gewann Nieder-Roden nach spektakulärer Aufholjagd mit 26:21 gegen den Tabellenführer. Bei Hanau waren mit jeweils fünf Treffern Jonas Ahrensmeier und Yaron Pillmann die erfolgreichsten Schützen.

Schermuly und Co. haben nun eineinhalb Wochen Zeit, um das Spiel aufzuarbeiten und sich auf das letzte reguläre Spiel der Saison 2021/2022 zu konzentrieren. Dann geht es  gegen den Viertplatzierten HSG Bieberau/Modau.

 

Das Bild hat uns die HSG Hanau zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

Einige Jugendspieler aus der Region nahmen jüngst an verschiedenen Tennisturnieren in Hessen teil. Drei Nachwuchsspieler vom TV Aschaffenburg kamen dabei aufs Treppchen. 

Ben Ostheimer (TVA) gewann das gut besetzte Babolat Tour Jugend-Cup, ein J-2-Turnier, in Wölfersheim-Berstadt in der Altersklasse U 16. Der an drei gesetzte Ostheimer spielte sich sehr souverän durchs Turnier bis ins Endspiel. Dort wartete die Nummer vier, Leo Scheffer (Marienburger SC). Auch hier fackelte Ben Ostheimer nicht lange und gewann das Turnier mit 6:4 und 6:2.

Mitgespielt haben noch in der U 16 Anton Beyes (TC WB Würzburg), in der U 18 Muhammed Salih Yazici (Tennis Academy Obernburg) und in der U 12 weiblich Daria Bartes-Bude (TC WB Würzburg). In der U 10 kam Andreas Bartes-Bude (TC WB Würzburg, an eins gesetzt) bis ins Finale, musste sich dort Clemens Connert (TC Wetzlar) im Match Tiebreak geschlagen geben.

Starker Auftritt von Philipp Müssig

Philipp Müssig vom TVA spielte beim Kitris Video Cup beim Marburger TC mit und holte sich den Sieg in der Altersklasse U 14. Der TVAler war an eins gesetzt und auch er marschierte durchs Turnier bis ins Finale. Dort traf er auf die Nummer sieben, Julius Tekotte (Offenbacher TC). Diesen besiegte er mit 7:6, 6:0. Für Lenny Staudt (TVA) und Max Koob (TC RW Gerbrunn) war im Achtelfinale Schluss. Mit gespielt haben hier noch Jannik Laatz (ETC GW Elsenfeld, AK 16), der bis ins Viertelfinale kam, und Lotte Löser (TVA, AK 14).

In Obertshausen wurden die Bieberer Junior Open ausgetragen und hier kam Noah Torrealba (TVA) in der AK 18 auf den guten zweiten Platz. Er war an vier gesetzt und musste sich erst im Endspiel der Nummer zwei, Daniel Podoprigora (TC GW Berlin) mit 4:6, 3:6 geschlagen geben. Dabei war auch Max Siempelkamp vom TC WB Würzburg.

Niklas Fues (TC RG Alzenau) spielte hier in der AK 10 mit. Diese wurde in vier Gruppen ausgetragen. Am Ende kam Fues nach dem 6:2, 6:2 gegen Martin Rodriguez (TC Seeheim) auf den dritten Platz. Bei der AK 18 weiblich nahm noch Carla Dietershagen (TVA) teil. 

Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

Handball-Zweitligist TV Großwallstadt muss nach Savvas Savvas auf den nächsten Leistungsträger in der kommenden Saison verzichten. Linkshänder Tom Jansen wird zur nächsten Runde beim Ligakonkurrenten VfL Gummersbach auf Torejagd gehen und hat dort einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben. Die Oberbergischen sind froh, dass der 1.99 Meter große Hüne sich für sie entschieden hat. „Er ist ein sehr interessanter Spieler, von dem ich überzeugt bin, dass er eine große Zukunft vor sich hat“, charakterisiert VfL-Trainer Gudjon Valur Sigurdsson den zweiten Neuzugang des VfL für die kommende Spielzeit.

Der 23-jährige Tom Jansen, einer der besten Halbrechten in der zweiten Liga, hat aktuell mit einem Muskelfaserriss in der Leiste zu kämpfen und kann dem TVG im Kampf um den Ligaerhalt derzeit nicht helfen.

Der sympathische Spieler,  der zur Saison 2020/21 von der HSG Oftersheim/Schwetzingen an den Untermain gewechselt ist, hat den TVG frühzeitig über seine Wechselabsichten informiert: „Ich bin dem TV Großwallstadt, meinem Trainer, ja dem ganzen Verein sehr sehr dankbar, dass ich hier in Großwallstadt spielen durfte und mich so weiterentwickeln konnte, dass ich jetzt in meiner Karriere den nächsten Schritt machen kann. Ich werde – sobald ich wieder fit bin – bis zum Ende der Runde alles geben und freue mich darauf mit dem Team weiterhin alles zu geben, um unsere gesteckten Ziele zu erreichen.“

TVG-Geschäftsführer Stefan Wüst über den Weggang von Tom: „Uns war klar, dass Tom noch ganz am Anfang seiner Karriere steht und sein Ziel irgendwann die 1. Bundesliga sein wird. Mit der Berufung in die niederländische Nationalmannschaft (Jansen besitzt neben dem deutschen auch einen niederländischen Pass, Anm. d. Red.) hat er einen weiteren großen Schritt in seiner Karriere gemacht. Gummersbach ist auf dem Weg in die Liqui Moly HBL und diese Chance musste Tom natürlich nutzen. Auch wenn wir ihn sowohl aus sportlicher als auch menschlicher Sicht hier in Großwallstadt sicherlich vermissen werden, sind wir stolz, dass wir ihn auf einem Teil seines Weges begleiten konnten.“

Auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz

Der sportliche Leiter und seit dem 01. März auch hauptamtlicher Geschäftsführer des TVG, Michael Spatz, betont, dass der Verein aktuell intensiv mit der Suche nach einem adäquaten Ersatz beschäftigt ist und hofft, schon bald einen Nachfolger für Jansen präsentieren zu können: „Tom hat sich in den vergangenen beiden Jahren unglaublich toll entwickelt und ist zu einem absoluten Leistungsträger avanciert. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir als Verein unseren Beitrag leisten konnten und er hoffentlich nächste Saison in Liga eins sein ganzes Potential zeigen kann.“

 

Die Bilder hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Dankeschön hierfür.

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Morgen, Mittwochabend, findet in der dritten Handball-Liga, Staffel E, das Nachholspiel zwischen der HSG Rodgau Nieder-Roden und der HSG Hanau statt. Im Spitzenspiel gegen den HC Erlangen II musste die HSG Hanau vergangene Woche eine deutliche Niederlage einstecken und hat zum ersten Mal in dieser Saison daheim verloren. Die Hausherren waren spielfrei, spielten aber unter der Woche (22. Februar) gegen Coburg und gewannen ihr Match.

Für beide Mannschaften geht es um einiges. Während Nieder-Roden gegen Hanau gewinnen muss, um die Teilnahme an der Abstiegsrunde zu vermeiden, wollen die Grimmstädter 2022 nicht nur die Tabellenführung verteidigen, sondern mit Blick auf die Aufstiegsrunde endlich wieder ihre Topform aus dem vergangenen Jahr finden.

„Da es für beide Mannschaften um viel geht, macht es für uns äußerst gefährlich. Wir haben uns vorbereitet, nehmen das Spiel an und werden alles in die Waagschale werfen, um 60 Minuten geilen Handball zu spielen“, sagt Hanaus Trainer Hannes Geist.

Derbytime heißt auch automatisch immer viel Emotionalität und eine hitzige Stimmung. Darauf muss sich die HSG Hanau mental vorbereiten. Vergangenen Samstag gegen Erlangen ließ die Mannschaft diese Frische vermissen, was sich besonders in der schlechten Chancenverwertung widerspiegelte. Dies gilt es abzuschütteln und mit neuer Energie das Derby anzugehen.

Erwarten wird die Hanauer in Nieder-Roden eine agile 6-0-Deckung mit dem guten Torhüter Marco Rhein dahinter. Hinzu kommen die effektiven Spieler Philippe Kohlstrung und Felix Mann. Bei Fehlern der Grimmstädter und Ballgewinnen schaltet der Gastgeber schnell um und bringt mit langen Pässen des Torhüters bis fast an die Sechs-Meter-Linie die Spieler in Position. Von Beginn an muss Hanau hellwach sein, um dies zu unterbinden. Ziel ist es, Nieder-Roden ins gebundene Sechs-gegen-sechs zu bekommen, wo es besonders gilt, auf die Kreis-Kooperation zu achten und die Rückraumschützen in Schach zu halten. Darauf hat sich die HSG Hanau nun vorbereitet und will mit viel Energie und Optimismus in Nieder-Roden ihr Spiel bestreiten. 

„Ich erwarte eine Hanauer Mannschaft, die sich mit Sicherheit für den Ausrutscher gegen Erlangen rehabilitieren will. Das wird eine ganz harte Nuss für uns“, blickt Baggerseepiraten-Trainer Redmann auf die Partie. Und weiter: „Mit der Leistung gegen Coburg werden wir gnadenlos untergehen, am Mittwoch müssen alle Spieler an die Leistungsgrenze oder sogar ein Stückchen darüber hinaus gehen“.

 

Das Bild hat uns die HSG Hanau zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute Abend um 19 Uhr tritt in der zweiten Handball-Bundesliga der TV Großwallstadt beim VfL Gummersbach an. Es ist die einzige Partie, die am heutigen Rosenmontag ansteht.

Der VfL Gummersbach steht im Moment auf Platz zwei der Tabelle, weil er zwei Spiele weniger auf dem Buckel hat als der neue Tabellenführer HSG Nordhorn-Lingen.  Der TV Großwallstadt hingegen ist nach dem Sieg des EHV Aue bei den Eulen Ludwigshafen nun mit 15:29 Zählern punktgleich mit Aue und nur dank des besseren Torverhältnisses stehen die Unterfranken auf dem 17. Platz. Aue, Ferndorf, Dormagen derzeit auf den Abstiegsrängen. Allerdings ist die Mannschaft von Trainer Ralf Bader besser als es der derzeitige Rang aussagt. An was es liegt, dass der TVG den Bock nicht umstoßen kann? Fakt ist, dass der TVG sich gegen Ludwigshafen gut verkauft hat, musste immerhin auf  Leistungsträger Tom Jansen, Pierre Busch und Dennis Weit verzichten. Gereicht hat es am Ende zu keinem Punkt.

Gegen Gummersbach wird es sicher nicht einfacher, denn die Mannschaft von Trainer Gudjon Valur Sigurdsson  hat ganz klar den Aufstieg als Saisonziel formuliert. Und sie hat einen Nationalspieler in ihren Reihen, der als “der” Aufsteiger des Jahres im deutschen Handball gilt. Julian Köster agiert auf Rückraum Mitte und ist kaum zu halten. Im ersten Rückrundenspiel musste der VfL eine bittere Niederlage gegen den VfL Lübeck-Schwartau hinnehmen, hat sich aber wieder gefangen und ist auf die Erfolgsspur zurück gekehrt.

Der TV Großwallstadt reist also sicherlich nur mit Außenseiterchancen nach Gummersbach, ist sich aber bewusst, dass er in der letzten Saison dort ein Ausrufezeichen setzen konnte und überraschend einen 28:29-Sieg eingefahren hat. Vielleicht können die Unterfranken ja auch am Rosenmontag wieder für eine Überraschung sorgen. Sie haben auch noch eine Rechnung offen, denn im Hinspiel mussten sie sich mit 24:32 geschlagen geben.

TVG-Trainer Ralf Bader zum bevorstehenden Match: „So wie es aussieht, werden wir mit dem gleichen dezimierten Kader wie gegen die Eulen nach Gummersbach fahren. Wir wissen natürlich, wer uns da erwartet: Ein Gegner, der in dieser Saison noch kein Heimspiel verloren hat. Dennoch werden wir auch in dem Spiel an unsere kleine Siegeschance glauben und alles dafür tun, dass es am Ende irgendwie eng wird und vielleicht das Quäntchen Glück noch dazukommt.“

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Wochenende standen in der dritten Handball-Liga, Staffel E, noch zwei Spiele an. Über die Niederlage der HSG Hanau im Spitzenspiel haben wir bereits informiert. Bleiben noch die beiden Partien zwischen dem TV Kirchzell und der DJK Sportfreunde Budenheim und der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II und der HSG Bieberau/Modau. Während die einen jubelten, waren bei den anderen die Gesichter lang. 

 
Mit viel Einsatz und Willen und dank einer Leistungssteigerung in Halbzeit zwei holte sich der TV Kirchzell im Spiel gegen die DJK Sportfreunde Budenheim mit 28:21 (13:13) die nächsten Pluspunkte und steht derzeit auf dem heißbegehrten sechsten Tabellenplatz. Doch die Tabelle ist im Moment nicht sehr aussagekräftig, denn Nieder-Roden (7.) hatte Spielpause und die Begegnung zwischen Coburg und Gelnhausen (8.) wurde abgesagt. Daher haben diese drei Teams erst 17 Spiele absolviert, der TVK schon 19, die restlichen Mannschaften haben bisher 18 Mal gespielt.
 

Die Mannschaft des Trainer-Duos Alex Hauptmann und Andi Kunz war zwar gut eingestellt, wollte unbedingt gewinnen und sich für die Vorspielniederlage revanchieren. Doch die Partie begann sehr hektisch und hüben wie drüben fehlerbehaftet. Trotzdem spielten die Hausherren zunächst zielstrebig nach vorne, führten mit 8:4 und hielten den Vorsprung bis zum 10:6 (18.). In der Folge nahmen sich die Gastgeber zu viele unvorbereitete Würfe, die dazu führten, dass der Gegner beim 10:9 (23.) plötzlich wieder im Spiel war. Der TVK nahm die Auszeit, doch Budenheim spielte genau das, was es kann, holte auf und durch einen Siebenmeter von Maximilian Grethen ging es mit 13:13 in die Pause.

Budenheims Trainer Volker Schuster ist am Untermain kein Unbekannter

 
Nach den durchwachsenen letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit zeigten die Odenwälder dann in Durchgang zwei eine Leistungssteigerung gegen den Aufsteiger. Innerhalb weniger Minuten stockten der schnelle Außen Antonio Schnellbacher, der überragende Tim Häufglöckner und der enorm wendige Leon David das Torekonto auf und Mitte der zweiten Hälfte stand es 19:15. Budenheims Trainer Volker Schuster nahm die Auszeit, doch der TVK ließ sich nicht mehr vom Kurs abbringen und erhöhte mit einem guten Tobias Jörg im Tor auf 24:15 (51.). Damit war die Entscheidung gefallen. Der Gast hatte nicht mehr viel entgegen zu setzen, so dass Joshua Osifo mit seinem vierten Treffer den 28:21-Endstand besiegelte. 
 
Budenheims Trainer Volker Schuster gratulierte den Hausherren anschließend zum Sieg und sagte: „Aufgrund der zweiten Hälfte ist es ein verdienter Sieg. Wir haben zu viele Fehler gespielt und hatten im Angriff nichts mehr entgegenzusetzen.“
 
Ein zufriedener Alex Hauptmann meinte: „Wir haben zunächst bis zum 10:6 gut gespielt. Dann nahmen wir uns Würfe aus dem Rückraum, die wir nicht hätten nehmen müssen. In der Halbzeitpause haben wir gesagt, dass wir entweder so weiterspielen können und dann bleibt die Partie eng. Oder wir entscheiden uns, noch enger und aggressiver zu decken und nach vorne zu arbeiten. Das hat die Mannschaft dann gut gemacht.“
 
 
 
Nächste Niederlage für Bieberau/Modau
 
Die zweite Niederlage binnen vier Tagen musste die HSG Bieberau/Modau einstecken und diese verdirbt ihnen die Zielsetzung, noch einen Relegationsplatz für die Aufstiegsrunde zu erreichen.  Zwar besteht immer noch eine minimale, rechnerische Chance, aber wenn man der Realität ins Auge sieht, muss man dies so hinnehmen. Daher war die Enttäuschung über die 25:28 (12:14)-Niederlage bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II groß.

Das Spiel begann ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich zu Beginn nennenswerte Vorteile erspielen. Nach zehn Minuten stand es 6:6 und nach 20 Minuten 11:11, ehe Wetzlar in der Schlussphase der ersten Halbzeit erstmals besser ins Spiel kam und einen zwei Tore Vorsprung heraus arbeiten konnte. So wurden mit 14:12 die Seiten gewechselt. 

Abwehr fand keinen Zugriff

Wer allerdings glaubte die Falken würden jetzt zulegen, wurde getäuscht. Die Abwehr – sonst ein Garant für Erfolge – fand keinen Zugriff, besonders Ole Klimpke schaltete im Angriff nach Belieben (11 Tore) und auch der Falken-Angriff hatte nichts zuzusetzen. Es kam kein Tempo ins Spiel, fast jeder Positionsangriff wurde mit Zeitspiel belegt und deshalb oft schlecht abgeschlossen. Kreisanspiele fanden nicht statt.

So war es nicht verwunderlich, dass die Hausherren die Führung kontinuierlich ausbauten. In der 47. Minute stand es 24:19 und jetzt mussten die Falken sogar zittern, den eventuell noch wichtig werdenden direkten Vergleich gegen Wetzlar zu verlieren. Das Hinspiel konnten sie noch mit 33:29 für sich entscheiden. HSG-Trainer Schmid ließ in der Schlussphase offensiv decken, aber auch darauf hatten die Einheimischen klare Antworten. Die bittere Niederlage war besiegelt, jetzt galt es nur noch Schadensbegrenzung zu betreiben und auf jeden Fall noch einen Treffer zu erzielen, der zum Glück Michael Malik 14 Sekunden vor Schluss gelang. 

Manager Georg Gaydoul war die große Enttäuschung nach Spielende anzusehen: „Wir bekommen kein Tempo ins Spiel, vergeben drei Siebenmeterchancen, verlassen uns im Angriff nur auf die Wurfgewalt von Jonas Dambach und wackeln sogar in der Abwehr, mit der Folge, dass auch die Torhüter nicht ins Spiel kommen. So kann man in Wetzlar nicht gewinnen, so haben wir auch gegen Kirchzell verloren. Jetzt müssen wir sogar auf der Hut sein nicht noch weiter durchgereicht zu werden.“