Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am heutigen Montagabend um 19 Uhr, trifft Handball-Zweitligist TV Großwallstadt auf den HC Empor Rostock. Die Gäste haben sich bereits am vergangenen Sonntag auf den Weg gemacht, um am Montag fit und ausgeruht in die Partie gehen zu können.

Ein richtungsweisendes Spiel erwartet dann beide Mannschaften. Rostock möchte sich durch einen Sieg endlich aus dem Tabellenkeller befreien, die Mannschaft um Trainer Tristan Staat hat aktuell mit 4:20 Punkten den 18. Tabellenplatz inne. Und der TVG will in die Erfolgsspur zurück.

Nach dem wichtigen Heimsieg gegen die SG BBM Bietigheim hat der HC dann auswärts wieder gegen den HSC Coburg eine Niederlage einstecken müssen. An den Heimerfolg möchte man nun auch gegen den TVG anknüpfen, vor allem, da man in der letzten Saison bewiesen hat, wie das geht. Damals schlug Rostock die Unterfranken mit 38:36. Das Hinspiel allerdings konnte der TV Großwallstadt mit 27:23 für sich entscheiden.

Die Blau-Weißen brauchen den Sieg, um zum einen wieder ein positives Punktekonto zu erreichen – aktuell liegen sie mit 12:12 Punkten auf Platz zwölf der Tabelle- zum anderen aber will die Mannschaft von Trainer Igor Vori aber auch die letzte Heimniederlage vergessen machen. Gegen den TuSEM Essen präsentierte sich vor allem der Angriff in desolater Form. Die TVG-Akteure scheiterten zu oft am gegnerischen Torhüter, die Offensive präsentierte sich zu statisch und wusste oftmals keine Lösungen gegen die Essener Abwehr. Das soll nun gegen Rostock anders werden.

Ob Trainer Igor Vori aus dem Vollen schöpfen kann, wird sich zeigen. Kapitän Florian Eisenträger hat sich im Training leicht verletzt und Kreisläufer Thomas Rink fällt aufgrund eines Muskelfaserrisses aus. Nichtsdestotrotz wird das Team fokussiert und motiviert in die Partie gehen, um die zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Wochenende gibt es in der dritten Handball-Liga, Staffel Süd-West, wieder zu interessanten Begegnungen. Die HSG Rodgau Nieder-Roden fährt nach Dutenhofen/Münchholzhausen, die HSG Hanau empfängt Friesenheim-Hochdorf und ein Derby gibt es in Miltenberg. Der TV Kirchzell empfängt den TV Gelnhausen.

Weiter spielen:

DJK Waldbüttelbrunn – TuS Dansenberg, HG Saarlouis – TuS Ferndorf, VTV Mundenheim – TSG Haßloch, VfL Gummersbach II – HSG Pohlheim.

 

In der vergangenen Woche musste der TV Kirchzell beim Favoriten HSG Rodgau Nieder-Roden antreten und kam mit einer 20:25-Niederlage zurück. Trotzdem waren die TVK-Trainer nicht unzufrieden mit dem Gesehenen, denn Kirchzell muss lange Zeit auf seinen Leistungsträger Tim Häufglöckner verzichten. Diesen Verlust aufzufangen, ist alles andere als leicht. Trotzdem sagt TVK-Trainer Alex Hauptmann: „Es war das erste Spiel nach der Verletzung von Tim. Und was wir gezeigt haben, war jetzt nicht so ganz schlecht. Auch den Schock der roten Karte nach 38 Sekunden für unseren Torhüter Tobias Jörg hat die Mannschaft gut weggesteckt. Die Jungs haben in Nieder-Roden vieles gut gemacht und ich glaube, dass sie sich nach dem Spiel in Friesenheim zusammengerauft und auch Charakter bewiesen haben.“ Allerdings weiß Alex Hauptmann auch, dass es nun an der Zeit ist, Punkte zu holen. Nach zwölf Spielen stehen erst acht Punkte auf der Habenseite. Diesen stehen 16 Minuspunkte gegenüber.

Nächstes Derby steht an

Ausgerechnet jetzt kommt mit dem TV Gelnhausen der nächste Favorit ins Haus geschneit. Platz drei und 16:8 Punkte nach zwölf Spielen lässt Gelnhausen vor Selbstvertrauen strotzen. Bisher musste die Mannschaft von Matthias Geiger nur vier Niederlagen einstecken. Daheim gegen Nieder-Roden und Ferndorf sowie in Hanau und Saarlouis gab es für die Geiger-Crew keine Zähler. TVG-Torhüter Julian Lahme sagt: „Es macht einfach Spaß in dieser Mannschaft zu spielen. Wir haben heuer einen breiten Kader, haben im Moment natürlich keinen Druck – auch, weil wir so gut dastehen. Aber es ist eine schöne Momentaufnahme. Mehr ist es derzeit noch nicht.“ Weiter sagt der Keeper: „Beim TVK waren es bisher immer schwierige Spiele. Für sie ist es ohne Tim Häufglöckner natürlich nicht optimal. Daheim haben wir immer gut gegen den TVK gespielt, auswärts haben wir uns schwer getan. Mal sehen, was am Samstag passiert.“

TVK-Coach Hauptmann hat den TVG so stark eingeschätzt, wie er derzeit dasteht. Der kommende Gegner hat einen sehr jungen Kader, hat sich ein gutes Team aufgebaut und war vergangene Saison schon gut unterwegs. Mit Nils Bergau haben sie ihren Abwehrchef gefunden, mit Linksaußen Yannik Mocken und Jonathan Malolepszy, dessen Einsatz nach einer Verletzung fraglich ist, oder Fynn Hilb im Rückraum ist der TVG gut aufgestellt. Hinzu kommt Torhüter Lahme, der seit Wochen überragend hält.

„Natürlich kommt der TVG als Favorit zu uns. Aber wir müssen von Anfang an Kante zeigen, haben nach der hohen Niederlage in der letzten Saison in Gelnhausen auch noch eine Rechnung offen. Wir wissen, dass der Gegner hinten kompromisslos steht, vorne mit Tempo spielt und immer wieder die Lücken sucht. Aber wir sind zuhause und wir setzen auf die Unterstützung unserer Fans. Die sind für uns wichtig“, so Hauptmann. 

 

Letztes Heimspiel der Hinrunde der HSG Hanau

Die HSG Hanau empfängt das HLZ Friesenheim-Hochdorf zur letzten Partie der Hinrunde. Die Zweitliga-Reserve der Eulen Ludwigshafen rangierte in der Staffel-Tabelle momentan auf einem 11. Tabellenrang, doch Hanau-Trainer Hannes Geist erwartet einen robusten Gegner, der mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen Selbstvertrauen tanken konnte. Nach unlängst drei Auswärtsspielen in Folge freuen sich die Bergold, Adanir & Co. am Wochenende wieder vor heimischer Kulisse aufzulaufen.

„Ich bin gespannt, mit welchem Kader das Handball-Leistungszentrum am Samstag auflaufen wird, denn sie haben sich in dieser Saison bereits das eine oder andere Mal mit Spielern aus der ersten Mannschaft verstärkt“, so Hannes Geist mit Blick auf den Gegner aus Rheinland-Pfalz. „Das sollte uns aber nicht zu sehr beschäftigen, denn wir erwarten ohnehin eine Mannschaft, die körperlich sehr präsent ist und bereits gute Spiele in dieser Saison gemacht hat.“

Während Hanau am vergangenen Wochenende eine große Moral bewies und einen deutliche Pausenrückstand bei der HSG Pohlheim noch zu einem Sieg dreht, feierte das Handball-Leistungszentrum einen überzeugenden 36:24-Heimsieg gegen die DJK Waldbüttelbrunn. „Das wird seine sehr spannende Aufgabe für uns“, sagt der Hanauer Cheftrainer. „Uns erwartet eine körperlich robuste 6:0-Deckung, die sehr gut verschiebt und erfolgreich im Blockspiel ist.“. Er erwarte von seiner Mannschaft viel Tempo und dass sie ihre Aktionen auf den Punkt spiele, um sich gute Wurfgelegenheiten zu erarbeiten. „Im eigenen Rückzugsverhalten müssen wir ebenso schnell sein, denn Friesenheim geht mit seinen gut ausgebildeten Außenspielern immer wieder druckvoll nach vorne. Da kommt Schwerstarbeit auf uns zu.“

 

DJK Waldbüttelbrunn trennt sich von Cheftrainer Dusan Suchy
 
Die erste Mannschaft der DJK Waldbüttelbrunn und ihr bisheriger Cheftrainer Dusan Suchy gehen fortan getrennte Wege. So war es vor ein paar Tagen auf der Facebook-Seite der DJK zu lesen. Beide Parteien einigten sich einvernehmlich auf das Ende der Zusammenarbeit.
 
Die DJK reagiert damit auf die andauernde, auch von Verletzungspech geplagte Niederlagenserie in der dritthöchsten Spielklasse des deutschen Handballs. Für Suchy geht damit als Trainer der Sumpfler eine knapp sechseinhalbjährige Amtszeit zu Ende, die im vergangenen Frühjahr mit der bayrischen Meisterschaft und dem damit verbundenen, erstmaligen Aufstieg in die dritte Liga gekrönt werden konnte. Für die restliche Spielzeit übernimmt Kreisläufer und Abwehrchef Julian Bötsch interimsweise als Spielertrainer.
 
 
 
 
Das Bild hat uns die HSG Hanau zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.
 
 
Den Artikel über Kirchzell könnt Ihr auch in meiner Heimatzeitung Main Echo lesen.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball, A-Jugend-Bundesliga, Gruppe 5, geht es am Freitag für die HSG Bachgau gegen den BSV Sachsen Zwickau. Diesmal soll es mit dem Spielen in Zwickau klappen, nachdem die Partie Ende Oktober aufgrund vieler verletzter und kranker Spielerinnen im Lager der HSG Bachgau abgesagt werden musste.

Die Gegnerinnen haben, wie die Bachgauer Mädchen auch, bisher zwei Spieltage absolviert. Beide mussten sich bisher ihren jeweiligen Gegnern geschlagen geben. Deshalb geht es am Freitag um viel, denn es wird sich entscheiden, welches der beiden Teams, die derzeit auf Platz drei und vier stehen, im DHB-Pokal weiterspielen darf.

Der Modus sieht vor, dass die 32 Mannschaften, die im September in die erste Saisonphase gestartet sind, in acht Vierer-Staffeln eingeteilt wurden. Die ersten zwei Mannschaften der acht Gruppen schaffen es in die Meisterrunde. Die acht Vorrunden-Drittplatzierten kämpfen um den DHB-Pokal. Daher ist es wichtig, dass die Blümel-Mädels im dritten entscheidenden Spiel der Vorrunde gewinnen, um auf den dritten Platz zu kommen. Sie müssen alles in die Waagschale werfen, um Zwickau zu besiegen und sie müssen sich besser präsentieren als zuletzt.

Bis es soweit ist, stehen erst einmal gute 360 Kilometer nach Zwickau an. „Im letzten Jahr durften wir, im Rahmen der weiblichen B-Jugend zur deutschen Meisterschaft, die Strecke schon einmal zurücklegen. Damals konnten wir für eine Überraschung sorgen und in Zwickau gewinnen. Das ist auch dieses Mal unser Ziel“, sagt HSG-Trainer Holger Blümel. Doch dies wird eine schwere Aufgabe und Blümel sieht seine Mannschaft als Außenseiter, will aber unbedingt für eine Überraschung sorgen.

 

Das Bild hat uns die HSG Bachgau zur Verfügung gestellt. Dankeschön hierfür.

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Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der weiblichen Handball-A-Jugend-Bundesliga, Staffel 5, musste die HSG Bachgau gegen den HC Leipzig eine deutliche 24:32-Niederlage hinnehmen.

Die Gastgeberinnen mussten schnell einem 0:3-Rückstand hinterherlaufen, ehe Amy Blümel per Siebenmeter zum 1:3 einnetzte. Danach folgte eine Schrecksekunde. HSG-Torhüterin Linda Hauch wurde von einer Gegnerin am Kopf getroffen und es gab eine Spielunterbrechung. Aber die Keeperin ist hart im Nehmen und blieb nach einer Behandlung zwischen den Pfosten. Die Gäste aus Leipzig spielten mit viel Tempo nach vorne und hielten die Gegnerinnen auf Distanz. 7:3 stand es für den HCL in der zwölften Minute und 10:5 in der 18. Zu viele technische Fehler erlaubte sich die HSG bis dahin. Zwar konnte Sophie Sauer zunächst auf 10:13 verkürzen, aber mit einem deutlichen 13:17 ging es in die Pause.

Leipzig zog davon

Sofort nach Wiederbeginn zog Leipzig auf 18:13 davon. Die HSG wechselte nun in Angriff und Abwehr. Merle Papenberg agierte in der Offensive, Lena Markert in der teilweise offenen Abwehr. Aber die Anspiele an den Kreis wollten an diesem Tag nicht funktionieren und die Fehlerquote war bei der HSG noch immer zu hoch. Zwar hielt Linda Hauch, was zu halten war. Trotzdem stand es in der 40. Minute 15:22. Auch eine Auszeit der Gastgeberinnen brachte nicht viel und die Gäste zeigten sich weiter sehr dynamisch und treffsicher. In der 43. Minute stand es 15:25. Während Leipzig viel über ihre Außen agierte, fehlte bei der HSG generell der Zug aufs Tor. Am Ende stand eine 24:32-Niederlage auf der Anzeigetafel.

HSG-Trainer Holger Blümel gratulierte dem Gast zum Sieg und zum Weiterkommen in der Jugend-Bundesliga. „Wir wissen nicht, ob es an der Nervosität, an Unkonzentriertheiten oder am nicht ganz so routinierten Harzspiel lag. Fest steht, dass die Mädels heute nicht zeigen konnten, was in ihnen steckt.“

Daran konnten auch die acht Treffer von Amy Blümel und die sechs Tore von Cintia-Cecile Riegel nichts ändern.

 

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Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball-Landesliga Süd kam es nach sieben Siegen in Folge auf ein Aufeinandertreffen zwischen der HSG Kahl/Kleinostheim und dem bisherigen Tabellenführer aus Bruchköbel. In einem wahren Krimi setzte sich die HSG mit 31:30 (12:14) durch und verwies die Gäste auf Platz zwei der Tabelle. Die 94er hingegen stehen aktuell nach neun Spielen mit 16:2 Punkten an der Spitze.

Viele Fans der HSG, aber auch zahlreiche Unterstützer der Gäste, hatten sich in die Kleinostheimer Maingauhalle aufgemacht, um das Spitzenspiel der Landesliga Süd zu verfolgen. Sie alle sollten ein bis zum Schluss spannendes Spiel erleben.

Gäste machten ernst

Begeisterte Fans in der Kleinostheimer Maingauhalle

Die Gäste machten von Beginn an ernst und forderten die Defensive der Hausherren sowohl aus dem Positionsangriff als auch mit ihrem Tempospiel aus der zweiten Welle. Im Angriff versuchte die HSG dagegen zu halten, fand aber in der ersten Hälfte in einigen Angriffen nur schwer Lösungen, um zu klaren Torchancen zu kommen. Dennoch blieben die 94er dran und hatten mit Keeper Sven Hartig einen guten Rückhalt. So konnte sich die SG Bruchköbel nie weiter als drei Tore absetzen (7:10 – 22. Spielminute) und mit 12:14 ging es in die Halbzeit.

HSG nun wild entschlossen

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Ludwig-Schützlinge wild entschlossen, die Partie an sich zu reißen. Durch zwei schnelle Tore von Simon Rödel glichen sie den Spielstand aus und als Routinier Nicola Ludwig in der 33. Minute den Treffer zur ersten Führung markierte, stand die Maingauhalle Kopf. Doch die Gäste zeigten sich wenig beeindruckt und schafften es nur fünf Minuten später per Siebenmeter wieder selbst die Nase vorn zu haben (18:17).

In der Folge entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch. Der SG gelang es stets mit einem oder zwei Treffern vorzulegen und die Gastgeber durch gute Deckungsarbeit ein ums andere Mal ins Zeitspiel zu zwingen. Die 94er fanden in vielen Situationen dennoch den Weg zum Tor und hatten in der zweiten Halbzeit in Marc Albert einen zuverlässigen Rückraumschützen. Zudem fand in Überzahlsituationen ein ums andere Mal Kreisläufer Rico Ruess die Lücken. So blieb die HSG stets im Spiel, nutzte ihre Chancen. Vor allem als Bruchköbel kurz vor dem Ende für zwei Angriffe kein Tor gelang, agierte die HSG eiskalt und ging durch Marc Albert in der 58. Minute wieder in Führung (31:30).

In ihrem letzten Angriff schafften die Gäste den Ausgleich nicht mehr und die HSG bekam den Ball als noch 60 Sekunden auf der Uhr waren. Vor den angespannten Fans gingen die Gastgeber in ihren letzten Angriff, wurden erneut ins Zeitspiel gezwungen und mussten zehn Sekunden vor Schluss einen Wurf aus der zweiten Reihe nehmen. Dieser wurde zwar pariert, segelte danach aber ins Seitenaus. Damit war das Spiel entschieden, die Zeit vorbei. Die Freude kannte keine Grenzen und und die 94er feierten mit ihren Fans den Derby-Sieg.

Für die HSG94 spielten:

Sven Hartig, Jan Specht; Markus Wienand, Simon Rödel 7, Kevin Scholl, Manuel Reising 1, Marc Albert 8, Luis Backes 1, Philipp Strunk, Nicola Ludwig 7/3, Rico Ruess 6, Tim Scheuch 1, Laurin Bernd, Jacob Cooper

 

Die Bilder hat uns die HSG Kahl/Kleinostheim zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball-Bundesliga musste der TV Großwallstadt im Traditionsduell gegen den TUSEM Essen eine bittere 18:25-Niederlage einstecken. Der Sieg von Essen war hochverdient, überzeugten die Gäste doch mehr als die Gastgeber und sie hatten in Torhüter Lukas Diedrich ihren überragenden Mann.

Dem TVG ist in der Defensive kein Vorwurf zu machen. Auch Torhüter Petros Boukovinas hielt sehr stark. Aber der Angriff stand völlig neben sich. Nach 30 Minuten wurden gerade einmal sechs Tore erzielt. Zu viele Unkonzentriertheiten standen unterm Strich oder Ballverluste. Hinzu kam das Scheitern vorm Tor.

Die Schiedsrichter verhängten in Halbzeit eins schon insgesamt sechs Zeitstrafen und zehn Strafwürfe. Davon wurden von den Teams sechs verworfen. Das gibt es auch nicht so oft.

Die Gäste, die mit drei Siegen in Folge nach Elsenfeld kamen,  standen richtig gut in der Abwehr, waren sehr gut auf den Gegner eingestellt und hatten in Torhüter Lukas Diedrich den starken Rückhalt. Zwölf Paraden verzeichnete er alleine in Halbzeit eins. Doch auch Petros Boukovinas war auf der Höhe und hielt stark. Er alleine reichte nicht.

Nach dem Wechsel war der TVG zwar dran (11:12), es keimte Hoffnung auf. Doch immer wieder zog Essen davon. Die Vori-Crew erlaubte sich zu viele Fehler, es war keine klare Linie zu erkennen. Die letzten zehn Minuten der Partie gehörten dann den Gästen. Die Blau-Weißen agierten völlig kopflos, trafen vorne das Tor nicht und konnten hinten den Gegner nur schwer hatten, so dass am Ende eine verdiente Niederlage zu Buche stand.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Erneut konnte der TV Kirchzell in der dritten Handball-Liga am vergangenen Wochenende nicht punkten. Allerdings spielte er trotz allem gut gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden auf.

Der TV Gelnhausen gewann gegen Mundenheim und Hanau in Pohlheim.

 

Es war die dritte Niederlage in Folge für den TV Kirchzell. Trotzdem war TVK-Trainer Andi Kunz im Spiel eins nach der Verletzung des Leistungsträgers Tim Häufglöckner beim 20:25 nicht unzufrieden: „Wir haben nur 25 Tore bei einer spielstarken Mannschaft kassiert, ein paar zu viel, meiner Meinung nach. Die Abwehr plus Torhüter waren gut. Der Angriff war nicht so gefährlich, doch das ist erklärbar. Das braucht noch ein bisschen ohne Tim. Es war ein ganz anderer Rhythmus, in dem vieles gut, manches nicht so gut war. Das heißt nicht, dass ich zufrieden bin. Aber ich habe viel Positives gesehen. Darauf lässt sich die nächsten Wochen ohne Tim aufbauen.“

Schock für die Gäste

Los ging das Derby gleich mit einem Schock für die Gäste. Bereits nach 38 Sekunden musste der zuverlässige Torhüter Tobias Jörg mit einer Roten Karte vom Parkett. Er touchierte einen Gegenspieler leicht beim Abfangen eines langen Passes. Für ihn kam Joshua Löffelmann und dieser machte seine Sache sehr gut. Der erste Treffer im Spiel fiel nach dreieinhalb Minuten durch Antonio Schnellbacher. Danach blieb die Partie bis zum 4.4 (12.) ausgeglichen. Leichte Ausreißversuche des Favoriten gab es beim 6:4, 7:5 und 10:7 (26.). Beim 11:7 waren es schon vier Tore Differenz. Aber der TVK kam zurück, verkürzte durch Polixenidis und Spieß zum 9:11-Pausenstand. Dieser dirigierte seine Nebenspieler sehr gut und mit diesem Rückstand ließ es sich leben.

HSG erwischt den besseren Start

Nach dem Wechsel erwischten die Hausherren den besseren Start und ehe sich die Gäste versahen, lagen sie mit 10:16 im Rückstand (36.). Beide Teams erlaubten sich in der Folge viele einfache Fehler, fanden im Angriff nicht die richtigen Lösungen. Trotzdem erhöhte die HSG bis zur 43. Minute auf 20:13, auch dank ihres starken Torhüters Marco Rhein und dem achtfachen Torschützen Henning Schopper. Die Kirchzeller gaben sich nicht geschlagen, verkürzten schnell auf 18:21 (48.). Es schien noch einmal eng zu werden. Doch die HSG ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und brachte die nächsten zwei Zähler auf die Habenseite. „Wir müssen das so akzeptieren. Es hat heute nicht gereicht. Doch das ist keinesfalls ein Vorwurf. Die HSG hat viel Qualität. Wir müssen im nächsten Spiel einiges besser machen und dran bleiben“, so Trainer Kunz.

 

Hanau dreht Auswärtsspiel in Pohlheim

Pure Freude bei der HSG Hanau nach dem Sieg

Mit einer starken zweiten Halbzeit hat die HSG Hanau am Samstagabend doch noch zwei wichtige Punkte aus Pohlheim mitgenommen. Beim Auswärtsspiel in Mittelhessen war das Team von Trainer Hannes Geist in der ersten Hälfte mental nicht voll auf der Platte und lag zunächst klar zurück. Am Ende sorgten ein leidenschaftlicher Kampf und die Tore von David Rivic und Dennis Gerst für eine eindeutige zweite Halbzeit und den 25:21-Erfolg.

„Es ist sehr schwierig für mich, heute dieses Spiel zu beschreiben. Ich glaube, dass wir in der ersten Halbzeit alles falsch gemacht haben, was wir diese Woche im Training besprochen hatten“, sagte Geist nach Abpfiff der Partie. „Pohlheim hat hingegen genau das umgesetzt, was sie angekündigt haben, nämlich uns lange zu ärgern. Das ist ihnen gelungen.“

Die Grimmstädter fanden zunächst nur schwer in die Partie und leisteten sich gleich zu Beginn mehrere Ballverluste. Hanau tat sich auch sehr schwer mit der resoluten 3:2:1-Deckung der Gastgeber.

Es blieb in den ersten 30 Minuten ein enges Match auf Augenhöhe, in dem beide Teams ihre Angriffe lange vortrugen. Hanau ließ allerdings beim 6:4 erstmals sein schnelles Konterspiel aufblitzen, als Jan-Eric Ritter mit einem weiten Pass den durchgestarteten Cedric Schiefer bediente und dieser den Ball an Jannik Schlegel im Tor vorbeilegte. In der Folge blieb Pohlheim aber weiter die tonangebende Mannschaft, auch da die Grimmstädter nur wenig Druck auf das Angriffsspiel der Gastgeber bekamen. Während Pohlheim vielleicht eine seiner besten ersten Halbzeiten in dieser Saison spielte, erreichte im Team der HSG zunächst kaum ein Akteur seine Normalform.

Hanau zeigte Moral

Die Mittelhessen kamen mit viel Schwung aus der Kabine und erzielten direkt das 15:8 (31.). Doch Hanaus Trainer Geist schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben. „Nach dem 8:15 weiß ich nicht welcher Groschen gefallen ist, aber es muss ein gewaltiger gewesen sein, denn wir waren danach deutlich flexibler, agiler in der Deckung und haben die Schüsse bekommen, die wir wollten“, konstatiere er.

Gestützt auf einige guten Paraden von Can Adanir rannte Hanau nun an und setzte die nach einer intensiven ersten Halbzeit ausgelaugte Pohlheimer Abwehr unter Druck. In der Zweikampf-intensiven, aber dennoch fair geführten Partie, schien das Momentum nun deutlich in die südhessische Richtung zu kippen. Pohlheim zeigte Nerven und Hanau erzielte die 20:18-Führung. Dennis Gerst ließ mit seinem 23:20 (52.) die Grimmstädter auf die Siegerstraße einbiegen, ehe Ritter und Strohl mit ihren beiden Treffern zum 24:21 und 25:21 alles klar machten. „Hintenraus hatten wir scheinbar mehr Puste, haben unsere freien Dinger reingemacht – den einen oder anderen aber auch liegen lassen – und so das Spiel für uns entschieden“, sagte Geist.

 

Furioser Auftritt gegen Mundenheim 

Ein bestens aufgelegter Julian Lahme im Tor und eine ebenso kämpferisch wie spielerisch beeindruckende Mannschaftsleistung des TV Gelnhausen brachte diesen zurück in die Erfolgsspur und am Ende stand ein 31:22 gegen Mundenheim. „Das war ein wichtiger Sieg und wir sind froh, dass wir gewonnen haben. In der Vorbereitung auf das Spiel hatten wir den Schwerpunkt auf eine aggressive Abwehrarbeit gelegt. Das haben die Jungs heute sehr gut umgesetzt. Insgesamt haben wir eine konstante Leistung abgerufen und uns für eine starke Trainingswoche belohnt“, sagte TVG-Coach Matthias Geiger.

Der TV Gelnhausen trumpfte groß auf

TVG-Keeper Lahme setzte in der Anfangsphase die ersten Ausrufezeichen, als er gleich eine Handvoll Glanzparaden inklusive gehaltenem Siebenmeter zeigte. So nahm er den Gästen, die sich viel vorgenommen hatten und mutig in die Partie gestartet waren, frühzeitig den Wind aus den Segeln. Über 13:10 (25.) ging es mit 17:11 in die Pause.

Gleiches Bild in Abschnitt zwei

Gleiches Bild auch im zweiten Abschnitt. Mundenheim wehrte sich nach Kräften. Es war beeindruckend, wie sich die junge Gelnhäuser Mannschaft gegen die physisch stärkeren Gäste behaupten konnte und sich auch von kleineren Nickligkeiten nicht aus der Ruhe bringen ließ. Über 20:14 und 24:14 steuerte das Geiger-Team letztlich einem verdienten Sieg entgegen, der bei besserer Chancenverwertung noch deutlich höher hätte ausfallen können. “Wir haben auch im Angriff überzeugt, indem wir geduldig unser Positionsspiel aufgezogen haben und uns dabei viele Chancen herausspielen konnten. Leider haben wir einige freie Bälle liegenlassen“, sagte Geiger.

 

Die Bilder haben uns Nieder-Roden, Hanau und Gelnhausen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür.

 

Den Artikel über Kirchzell könnt Ihr auch in meiner Heimatzeitung Main Echo lesen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Zum Traditionsduell empfängt in der zweiten Handball-Bundesliga heute um 17 Uhr in der Untermainhalle Elsenfeld den TUSEM Essen.

Für Fans ist dieses Duell zweier Traditionsvereine immer ein besonderes Match. Der TUSEM Essen, der in den 80er Jahren drei deutsche Meisterschaften feiern konnte, hat ähnlich wie der TVG eine traditionsreiche Geschichte, wobei sich beide Vereine aktuell allerdings in der zweiten Liga duellieren.

Essen steht momentan nicht, wie erhofft, mit einem positiven Punktekonto auf einem der vorderen Tabellenplätze, sondern muss sich derzeit mit 10:12 Punkten und Tabellenrang 13 zufriedengeben. Allerdings hat die Mannschaft um Trainer Michael Hegemann den schlechten Auftakt etwas wettgemacht und wichtige Siege gegen Potsdam, Konstanz und den TuS Nettelstedt-Lübbecke geholt. Diese Serie möchte Essen am heutigen Sonntag in Großwallstadt weiter ausbauen. “So langsam wird es bei uns und wir kommen ins Rollen”, sagt TUSEM-Trainer Michael Hegemann. Bester Torschütze im Team ist aktuell Justin Müller auf Rückraum Mitte.

TVG will Positivbilanz ausbauen

Der TV Großwallstadt möchte seine Positivbilanz der vergangenen Saison – das Auswärtsspiel gewann der TVG mit 32:26, das Heimspiel mit 25:24 – natürlich weiter ausbauen. Die Mannschaft um Trainer Igor Vori hat nach dem Sieg am vergangenen Wochenende gegen den HC Elbflorenz die Serie von drei Niederlagen in Folge gestoppt und sich vorgenommen, nun auch heute wieder vor heimischer Kulisse einen Erfolg zu bejubeln. Die Abwehrarbeit wird also folglich wiederholt gegen Essen im Fokus stehen, auch um die gegnerischen Top-Leute wie Markus Dangers am Kreis oder Eloy Maldonado Morante auf der Spielmacherposition in den Griff zu bekommen.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute geht die Hatz nach Punkten in der dritten Handball-Liga, Staffel Süd-West, weiter.  Der TV Kirchzell ist zu Gast bei der HSG Rodgau Nieder-Roden, der TV Gelnhausen empfängt VTV Mundenheim und die HSG Hanau muss nach Pohlheim.

Weiter spielen: TuS Dansenberg – HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II, mHSG Friesenheim-Hochdorf II – DJK Waldbüttelbrunn, TuS Ferndorf – VfL Gummersbach II, TSG Haßloch – HG Saarlouis.

 

Nach einem wirklich kuriosen Spiel am vergangenen Wochenende, in dem der TV Kirchzell in der ersten Hälfte gerade einmal sieben Tore kassierte, dann aber die Halbzeit zwei mit 18 Toren verlor, war die Stimmung im Lager der Kirchzeller nicht prickelnd. Was aber viel schwerer wog, war die Verletzung von Tim Häufglöckner. Einer der absoluten Leistungsträger im Team der Trainer Kunz/Hauptmann musste humpelnd das Spielfeld verlassen und die Sorge um den Spieler war groß. Eine eingehende Untersuchung ließ zum Glück die allerschlimmsten Befürchtungen nicht bestätigen. Der 23-Jährige hat sich am linken Knie einen Innenbandriss zugezogen und wird seiner Mannschaft die nächsten sechs bis acht Wochen nicht zur Verfügung stehen. „Zum Glück – so schlimm wie diese Verletzung auch ist – ist es nicht noch schlimmer gekommen. Uns allen sind viele Steine vom Herzen gefallen, dass er keine OP benötigt. Aber Fakt ist, dass er das Handballfeld bis Weihnachten wohl nicht mehr sehen wird. Danach kommt eine kurze Spielpause und dann müssen wir gucken, wie es weiter geht“, sagte TVK-Trainer Andi Kunz. Bereits im September 2020 hatte Häufglöckner eine schlimme Verletzung. Damals war ihm noch in der Vorbereitung ohne Fremdeinwirkung die Achillessehne gerissen. 
 
Er kennt Tim schon seit der Jugend. Elf Jahre lang sind die beiden immer wieder “verbandelt” als Trainer/Spieler-Gespann und nun auch seit ein paar Jahren beruflich. Für Andi Kunz ist es daher doppelt schlimm, auf Tim verzichten zu müssen – sportlich sowie beruflich.
 
Für das Team von Andi Kunz heißt das, dass die nächsten Wochen noch enger zusammen gerückt werden muss. „Den Gegner Nieder-Roden muss man nicht groß beschreiben. Es ist eine Mannschaft mit großer Qualität. Nichtsdestotrotz wollen wir für eine Überraschung sorgen. Darauf habe ich Lust und ich denke und hoffe, dass meine Spieler die gleiche Lust darauf haben“, so Kunz weiter. 
Die erste Halbzeit gegen Dansenberg muss dem TVK Mut machen, denn mit dieser Leistung in der Abwehr hat es auch die HSG Rodgau Nieder-Roden schwer, zu Toren zu kommen. Kunz setzt auf die Qualitäten seiner Spieler aus der zweiten Reihe und die Spieler wissen, dass nun jeder an seine Leistungsgrenze gehen muss. Denn bis Weihnachten muss der TVK noch Punkte sammeln, damit die bisherigen acht Zähler auf der Habenseite mehr werden. 
Den Hausherren geht es, was die Verletzungen angeht, ähnlich wie dem TVK. Die Leistungsträger Lars Spieß und Ketil Horn fehlen schon lange und HSG-Trainer Jan Redmann muss seine Formation aufgrund Verletzungen ebenfalls ständig verändern. Mit dem bisherigen Verlauf der Runde ist er zwiegespalten: „Es ist ein Mixed, den wir gespielt haben. Wir könnten weiter vorne, aber auch weiter hinten stehen. Wir haben vor der Runde wichtige Spieler verloren, mussten sechs Neue integrieren. Aufgrund der Ausfälle zieht sich der Prozess des Zusammenspielens.“ Egal wie, auch er freut sich auf das Derby gegen Kirchzell. Und auf ein Wiedersehen mit dem langjährigen HSG- und jetzigen TVK-Trainer Alex Hauptmann.

 

Den Schwung mit nach Mittelhessen nehmen

Die HSG Hanau ist auf Punkte aus

Es ist bereits die dritte Partie in Serie, die das junge Team der HSG Hanau in der Fremde bestreiten muss. In Pohlheim scheinen die Rollen vor dem Aufeinandertreffen klar verteilt, der Tabellenzweite trifft auf den Vorletzten, die stärkste Defensive auf den zweitschwächsten Angriff der Staffel, doch für HSG-Trainer Hannes Geist ist es ein Spieltag wie jeder andere auch: „Die Pohlheimer stehen auf einem Tabellenplatz der so zunächst nicht zu erwarten war, denn sie haben viel individuelle Qualität in ihrem Kader“, gibt Geist im Vorfeld der Partie zu Protokoll. „Das wird eine sehr interessante Aufgabe für uns, in kleiner Halle und lautstarker Atmosphäre.“

Gefährlichster Torjäger bei den Gastgebern ist Rückraumakteur Maximilian Rühl, der es bislang in dieser Saison auf 46 Treffer bringt. Maximilian Bergold auf Seiten der HSG Hanau netzte bereits 73 Mal ein und belegt damit momentan Rang zwei in der Torschützenliste der Staffel.

„Spieltechnisch wird es wieder auf unsere Abwehr ankommen. Diese wollen wir stabil stellen und damit die Schützen des Gegners im Griff behalten“, so Geist. Mit Rühl, Johannes Träger und Stefan Lex habe die HSG Pohlheim davon gleich drei gefährliche in ihren Reihen. „Aber auch die Kooperation zwischen ihrem Spielmacher Stefan Lex und Moritz Lambrecht am Kreis hat Qualität. Da müssen wir wach sein und erfolgreich Ballgewinne kreieren.“

Aus einer sicheren Abwehr heraus will die HSG Hanau auch an diesem Wochenende wieder schnell in die erste und zweite Welle gehen und damit ihre Vorteile in der Konterbewegung ausspielen. Im Spiel Sechs-gegen-sechs stellt sich Geist auf zwei Deckungssysteme des Gegners ein. Gerade die 3:2:1-Deckung mit Lambrecht auf der Vorgezogenen (dessen Paradeposition in seiner Bundesligazeit beim TV 05/07 Hüttenberg), kann eine Herausforderung darstellen, genauso wie die intensive 6:0-Abwehr.

 

Gelnhausen steht gegen Mundenheim vor wegweisendem Spiel

Die Barbarossastädter wollen sich für ihre Auswärtspleite in Saarlouis  gegen Mundenheim rehabilitieren. Doch gegen den bärenstarken Aufsteiger wartet auf das junge Team von Trainer Matthias Geiger eine ziemlich große Herausforderung. „Mundenheim kommt mit einer ganz starken und wurfgewaltigen Truppe nach Gelnhausen. Wir müssen uns im Vergleich zur Vorwoche gewaltig steigern, um das Spiel erfolgreich zu gestalten“, warnt Geiger vor dem kommenden Gegner. Am vergangenen Wochenende musste der TVG bei der 27:32-Niederlage bei der HG Saarlouis kräftig Lehrgeld bezahlen.

TV Gelnhausen will wieder jubeln!

Zwar rangiert Gelnhausen weiterhin auf einem sensationellen dritten Platz, doch der Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt weiterhin nur sechs Zähler. „Wir wollen in unserer Hölle Süd zeigen, was in uns steckt und unbedingt gewinnen. Wir hoffen dabei wieder auf die tolle Unterstützung der TVG-Fans. Die Jungs wollen etwas gutmachen und werden sich zerreißen“, sagt Geiger. Dazu sei eine bissige Abwehr und ein funktionierender Positionsangriff vonnöten, um Mundenheim knacken zu können. „Wir haben in Saarlouis viele Potentiale liegenlassen und müssen nicht zuletzt auch unsere Wurfquote verbessern“, sagt Geiger.

Verzichten muss der Coach dabei auf Philipp Schenk, der sich einen Bänderriss zugezogen hat. Der Einsatz von Jonathan Malolepszy ist weiterhin fraglich. Dazu fehlen die Langzeitverletzten Michael Hemmer und Max Bechert.

 

Die HSG Hanau und der TV Gelnhausen haben uns je ein Bild zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Den Artikel über Kirchzell könnt Ihr auch in meiner Heimatzeitung Main Echo lesen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Samstag steht das zweite Spiel für die HSG Bachgau in der Jugend-Bundesliga auf dem Plan. Zu Gast haben die Bachgauer Mädels den HC Leipzig. 

Während es für den Leipziger Nachwuchs bereits das letzte Gruppenspiel ist und der HCL mit einem Sieg als aktueller Tabellenführer und derzeit 3:1 Punkten in die Meisterschaftsrunde einziehen könnte, stehen für die HSG noch zwei Spiele auf Programm.  Leipzig trennte sich bisher mit einem Unentschieden von Leipzig und gewann deutlich gegen Zwickau. Die HSG Bachgau verlor knapp gegen den Frankfurter Handballclub.

Nur Außenseiter

„Positiv für uns ist, dass wir noch die Möglichkeit mit zwei erfolgreichen Spielen uns aus eigener Kraft für die Hauptrunde zu qualifizieren. Allerdings sind wir gegen die Spitzenmannschaft aus Leipzig auch zuhause nur der Außenseiter“, sagt HSG-Trainer Holger Blümel. Und weiter: „Wir haben allerdings in unserem ersten Spiel gegen den Frankfurter HC gezeigt, das uns diese Rolle ganz gut liegt. Wir sind durchaus in der Lage, auch mit unserem kleinen Kader gegen Top-Teams mitzuspielen und den Großen alles abzuverlangen.“

Auch am Samstag werden die Gastgeberinnen alles in die Waagschale werfen, um die ersten Punkte in der Jugend-Bundesliga für sich verbuchen zu können. „Kämpferisch sowie spielerisch werden wir bereit dafür sein“, so der HSG-Coach.  

Oberliga-Bestmarke

Gut gerüstet scheint die HSG in der Tat zu sein. Am vergangenen Wochenende gewannen die Blümel-Mädchen in der Oberliga gegen Heppenheim mit 60:22! Das dürfte wohl eine neue Bestmarke in der Oberliga sein.

Das am 29. Oktober abgesagte Spiel beim BSV Sachsen Zwickau wurde jetzt auf Freitag, 25. November, um 19:30 Uhr, terminiert.

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Den Artikel könnt Ihr auch in meiner Heimatzeitung Main Echo lesen.